Die Welt in der Blüte — Wenn mein Objektiv das findet, was andere übersehen  — Was blüht, fragt nicht, wer kommt

Es gibt Momente auf meinen Reisen, in denen ich innehalte. Nicht weil mein Rollator mich zwingt. Nicht weil der Weg zu Ende ist. Sondern weil da — direkt vor mir, auf Augenhöhe mit meinem Herzen — etwas so Zerbrechliches, so Leuchtendes blüht, dass ich einfach nicht weitergehen kann.

Ich hole meine Kamera heraus. Ich atme. Und ich tauche ein.


Nah dran sein — meine Art zu reisen

Viele Menschen denken, Reisen bedeutet weite Strecken, hohe Aussichtspunkte, endlose Promenaden. Für mich bedeutet Reisen oft das Gegenteil: das Kleine. Das Übersehene. Das Unscheinbare, das bei genauerem Hinsehen atemberaubend ist.

Die Makrofotografie hat mir eine Welt geschenkt, die sich nicht um Barrieren schert. Eine Rosenblüte an einem niedrigen Gartenzaun. Ein Lavendelstängel am Wegesrand eines barrierefreien Pfades. Eine Dahlie, die sich in voller Pracht einem Botanischen Garten entfaltet — gerade dort, wo der Weg breit genug ist für meinen Rollstuhl, wo ich ankommen darf.

Die Natur ist demokratisch. Sie blüht für alle. Sie streckt ihre Blütenblätter aus, ohne zu fragen, wer auf zwei Beinen steht und wer nicht.


Drei kleine Blumen — und was sie mir sagen

Manchmal sind es nicht die prachtvollen Rosen oder die exotischen Orchideen, die mich am tiefsten berühren. Manchmal ist es das, was am Wegesrand wächst. Was niemand gepflanzt hat. Was einfach da ist — ungefragt, unerschrocken, wunderschön.

Das Gänseblümchen zum Beispiel. So klein, dass es die meisten Menschen achtlos zertreten. Aber durch mein Makroobjektiv wird es zur Kathedrale: weiße Blütenblätter, die sich wie Sonnenstrahlen um ein goldenes Herz legen, so präzise und vollkommen, als hätte jemand stundenlang daran gearbeitet. Das Gänseblümchen braucht keine Bühne. Es blüht einfach. Überall. Für alle. Unaufgeregt und unaufhörlich — und darin steckt für mich eine stille Botschaft: Du musst nicht laut sein, um da zu sein.

Die Butterblume leuchtet, als hätte jemand flüssiges Gold in eine Blüte gegossen. Kräftig, satt, unübersehbar gelb. Durch die Linse wirkt sie fast unwirklich — so intensiv, so selbstbewusst. Die Butterblume entschuldigt sich nicht für ihre Farbe. Sie strahlt einfach. Und genau das mag ich an ihr so sehr: diese Unbekümmertheit. Diese Haltung, die sagt — ich bin hier, ich gehöre dazu, Punkt.

Und dann ist da die Pusteblume. Die zerzauste, die vergängliche, die magische. Was einmal eine leuchtend gelbe Butterblume war, ist nun ein zartes Kugelwerk aus Samen, die nur darauf warten, vom Wind davongetragen zu werden. Durch das Makroobjektiv sieht jeder einzelne Samen aus wie ein winziger Fallschirm — ein kleines Wunder der Ingenieurskunst, unsichtbar für das eilige Auge. Wenn ich die Pusteblume fotografiere, halte ich immer kurz inne. Denn sie erinnert mich daran: Loslassen kann auch Aufbruch sein. Jeder Samen trägt ein neues Versprechen in sich.


Was ich sehe, wenn andere weitergehen

Wenn Reisegruppen an mir vorbeieilen — weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, schnell, schnell — halte ich inne bei dem, was sie nicht sehen. Das samtige Innere einer Pfingstrose. Die feinen Äderchen eines Mohns, zart wie altes Pergament. Den Tautropfen auf einem Rosenblatt, der die ganze Welt in sich spiegelt — eine kleine, runde, vollkommene Welt.

Mein Objektiv geht näher heran, als es das bloße Auge je könnte. Und genau das ist es, was ich liebe: Diese Intimität. Dieses Verweilen. Dieses: Ich sehe dich wirklich.

Vielleicht ist das auch meine Art zu reisen. Nicht die Quantität der Orte, sondern die Tiefe des Blicks.


Barrierefreiheit beginnt im Kleinen — genau wie Schönheit

Wenn ich einen neuen Ort besuche — einen Park, eine Landesgartenschau, einen Schlossgarten — dann schaue ich immer zuerst: Komme ich überhaupt hin? Ist der Boden befestigt? Gibt es eine Rampe? Eine barrierefreie Toilette?

Und manchmal — nicht immer, aber manchmal — ist die Antwort: Ja. Und dann stehe ich plötzlich vor einem Rosenbeet, das in der Abendsonne glüht, oder vor einer Wiese voller Gänseblümchen und Butterblumen, die niemand für mich gepflanzt hat — die einfach da sind, für jeden, der innehält. Dann kniet sich mein Blick hinunter, mein Objektiv nimmt Anlauf, und für einen Moment spielt es keine Rolle mehr, wie viele Hürden ich überwunden habe, um hierher zu kommen.

In diesen Momenten denke ich: So sollte die Welt sein. Zugänglich. Offen. Schön für alle.

Inklusion ist keine große Geste. Sie beginnt damit, dass jemand darüber nachdenkt, ob ein Weg breit genug ist. Ob eine Bank dort steht, wo man verschnaufen kann. Ob eine Blumenwiese so erreichbar ist, dass auch ich davor stehen und staunen darf — Kamera in der Hand, Herz weit offen.


Meine Blüten — meine Freiheit

Ich fotografiere Blüten überall dort, wo ich ankomme. In Strandpromenaden-Beeten, in Burggärten, auf Balkonen von Ferienwohnungen, in Hotellobbys, am Rand von Botanischen Gärten, die mich mit befestigten Wegen einladen.

Jede Aufnahme ist ein kleines Stück Freiheit. Der Beweis, dass ich da war. Dass ich gesehen habe. Dass die Welt für mich geöffnet war — zumindest in diesem einen Moment, an diesem einen Flecken Erde.

Und wenn ich die Bilder später am Abend auf dem Bildschirm sehe — das stille Weiß des Gänseblümchens, das strahlende Gelb der Butterblume, die schwebende Leichtigkeit der Pusteblume — dann weiß ich: Dafür reise ich. Für diese Momente. Für diese Nähe zur Welt.

Für das, was blüht.


Alle Blütenfotos auf meinem Blog und Instagram entstehen auf meinen barrierefreien Reisen — immer auf der Suche nach Orten, die wirklich für alle offen sind. Die Kamera in der Hand, den Rollator daneben, das Herz weit offen.

🌸 Landesgartenschau Neuss – Ein Ausflug mit Rollstuhl, ehrlichem Blick und einer besonderen Begegnung

Neuss. Eine Stadt, die ich bisher noch nicht kannte – und die mich mit ihrer Landesgartenschau neugierig gemacht hatte. Mit meiner Begleitperson machten wir uns auf den Weg, voller Vorfreude auf blühende Beete, duftende Gartenlandschaften und – wie immer bei mir – mit dem kritischen Blick auf Barrierefreiheit.

🅿️ Parken – gut gedacht, aber die Beschilderung lässt zu wünschen übrig

Bereits bei der Anfahrt begann das erste kleine Abenteuer. Wir suchten nach Beschilderungen, um so nah wie möglich am Eingang parken zu können. An der Langemarckstraße, in der Nähe des Eingangs Ost, gibt es ausgewiesene Parkplätze für Menschen mit Handicap – soweit so gut. Allerdings habe ich die Einfahrt glatt verfahren, denn die Beschilderung in der Stadt empfand ich als etwas dürftig. Wir parkten schließlich auf einem Behindertenparkplatz in der Michaelstraße, nahe der Sparkasse – und hier möchte ich Neuss ausdrücklich loben! Die Behindertenparkplätze in der Neusser Innenstadt sind wirklich sehr gut umgesetzt. Eine Übersicht findet ihr hier: Barrierefrei parken in Neuss

Von dort aus war ich in gut zehn Minuten mit meinem Rolli am Eingang West – eine angenehme, gut befahrbare Strecke.

🎟️ Eintritt & erste Orientierung

Der reguläre Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 20 Euro. Als Rollstuhlnutzerin zahlte ich den ermäßigten Preis von 12 Euro – und meine Begleitperson durfte kostenfrei mit. Eine faire und ausgesprochen wichtige Regelung, die leider nicht überall selbstverständlich ist.

Direkt am Eingang informierte eine übersichtliche Infotafel über den gesamten Park – inklusive der Standorte der Behindertentoiletten. Ein guter erster Eindruck.

🌷 Der erste Teil – eher Sportstätte als Gartenschau

Ehrlich gesagt: Der Anfang hat mich ein wenig enttäuscht. Es gab nur sporadisch einige längliche Hochbeete sowie Beete auf dem Boden, wenige Bäume und Büsche. Auch die Anordnung der Frühlingsblumen wirkte auf mich nicht besonders harmonisch. Der ovale Sandkreis der ehemaligen Galopprennbahn hatte etwas Rätselhaftes – vielleicht war das so gewollt, vielleicht ein bewusster Verweis auf die Geschichte des Geländes.

Was mich hingegen wirklich begeistert hat: die Rundwege. Durchgehend mit soliden Betonplatten ausgelegt, ließen sie sich mit dem Rollstuhl mühelos und angenehm befahren. Hier konnten alle – ob zu Fuß oder mit Mobilitätshilfe – problemlos und sicher unterwegs sein. Große Anerkennung dafür!

Der vordere Bereich fühlte sich insgesamt eher wie eine Sportstätte oder ein Outdoor-Freizeitgelände an. Gut möglich, dass das Gelände nach der Gartenschau genau dafür genutzt werden soll – als lebendiger Begegnungsort für alle Generationen.

🏛️ Das große Gebäude in der Mitte – barrierefrei und einladend

Das zentrale Gebäude der Landesgartenschau ließ sich barrierefrei betreten – ein klares Plus. Drinnen konnte man gemütlich essen gehen oder durch hübsche Gartendeko stöbern. Draußen schloss sich eine Reihe von Container-Toiletten an, die ich mir natürlich genau angeschaut habe:

  • ✅ Rampe: annehmbar gut
  • ✅ Türbreite: in Ordnung
  • ✅ Zwei Haltegriffe vorhanden
  • ⚠️ WendeRadius: mit meinem Efix einigermaßen möglich – größere Rollstühle sollten am besten direkt rückwärts einfahren
  • ❌ Waschbecken: leider zu tief gebaut – ich konnte nicht darunterfahren, was das Händewaschen erheblich erschwert

Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf. Ein unterfahrbares Waschbecken ist keine Luxuslösung – es ist eine Grundvoraussetzung für echte Barrierefreiheit.

Übrigens: Seit 2023 ist Neuss auch Teil des „Nette Toilette“-Netzwerks – eine großartige Initiative, über die ich bereits in einem separaten Blogbeitrag geschrieben habe. Mehr dazu hier: Die Nette Toilette in Neuss

🌿 Der hintere Teil – hier wurde es richtig schön

Hinter dem Gebäude öffnete sich das Gelände und wurde deutlich interessanter. Zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene luden zum Verweilen ein. Und dann – am kleinen See – entfaltete die Landesgartenschau endlich ihren ganzen Zauber.

Hier zeigte man eindrucksvoll, wie man seinen Garten neu und kreativ gestalten kann: mal mit warmem Holz, mal mit naturbelassenen Steinen, mal mit einem kleinen Schwimmteich oder einem charmanten Gartenteich. Diese Garteninseln waren wirklich inspirierend und wunderschön anzusehen. 🌊

🌱 Eine besondere Begegnung – barrierefreie Hochbeete

An diesem Teil des Parks erlebte ich einen Moment, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Herr Robert Wilmers, Tischlermeister und Master of Arts in Architecture (PBSA) aus Neuss, sprach mich mit leuchtenden Augen an und fragte, ob ich Lust hätte, vor einem seiner barrierefreien Hochbeete vorbeizufahren und einmal hineinzugreifen.

Ich fuhr mühelos darunter – und dann wühlte ich mit beiden Händen in der lockeren, duftenden Erde. Was für ein Moment! Ein unglaublich befreiendes, tiefes und glückliches Gefühl. Gärtnern, Erde spüren, Leben anfassen – das sollte für jeden Menschen möglich sein, unabhängig von Mobilitätseinschränkungen. Herr Wilmers lebt diese Überzeugung mit seinem Herzblut und seinem handwerklichen Können. Chapeau! 👏

🏡 Das i-Tüpfelchen: Ein Tiny House in den Bäumen

Auf dem Rückweg zum Ausgang entdeckte ich noch ein echtes Highlight: ein wunderschönes Tiny House, das charmant zwischen Bäumen befestigt war – mit einer traumhaft gestalteten Holzterrasse. Handwerklich makellos, ästhetisch bezaubernd und irgendwie märchenhaft. Ein perfekter Abschluss eines langen, erlebnisreichen Tages. 🌳

🌼 Mein Fazit

Die Landesgartenschau Neuss ist ein Ausflug, der sich – vor allem für den hinteren Bereich – durchaus lohnt. Die Wege sind vorbildlich barrierefrei, der Eintritt fair geregelt und die Begegnung mit dem barrierefreien Hochbeet war für mich persönlich das absolute Highlight. Der vordere Teil des Geländes könnte blumiger, grüner und üppiger gestaltet sein – hier hätte ich mir als Gartenschau-Besucherin mehr erwartet.

Neus ist auch in der App „Nette Toilette“ zu finden.

Meine persönliche Empfehlung: Im Sommer dürfte die Landesgartenschau Neuss noch einmal ganz anders und farbenprächtiger strahlen. Vielleicht lohnt sich dann ein zweiter Besuch! 🌞

KriteriumBewertung
Parken (Behindertenparkplätze)✅ Gut
Beschilderung in der Stadt⚠️ Verbesserungswürdig
Wegoberflächen / Rundwege✅ Sehr gut
Eintritt / Begleitperson frei✅ Sehr gut
Toiletten (Container)⚠️ Eingeschränkt barrierefrei
Waschbecken unterfahrbar❌ Nicht vorhanden
Barrierefreies Gebäude✅ Gut
Gesamterlebnis Barrierefreiheit⚠️ Gut mit Luft nach oben

Eure Sunny 🌸


🚻 Die „Nette Toilette“ – eine kleine App mit großer Wirkung

Es gibt Dinge im Alltag, über die die meisten Menschen einfach nicht nachdenken. Spontan in ein gemütliches Café einzukehren, eine längere Stadtbesichtigung zu planen oder einen ausgedehnten Bummel durch die Altstadt zu genießen – all das geschieht oft ganz selbstverständlich, ohne einen zweiten Gedanken. Für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen sieht die Realität jedoch anders aus. Bevor ich ein Restaurant oder ein Café betrete, steht eine Frage ganz oben auf meiner Liste: Gibt es hier eine barrierefreie Toilette? Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann ich mich entspannt für einen Betrieb entscheiden. Was für andere eine Kleinigkeit ist, bedeutet für uns mitunter aufwendige Recherche, unangenehme Nachfragen und manchmal auch Enttäuschungen.

Genau hier setzt die „Nette Toilette“-App an – und sie ist ein echter Lichtblick.

Was steckt dahinter?

Die „Nette Toilette“ ist ein deutschlandweites Netzwerk, das inzwischen in über 300 Städten vertreten ist. Stadtverwaltungen, Restaurants, Cafés und andere Betriebe öffnen dabei ihre Toiletten kostenlos für alle Besucherinnen und Besucher – ganz unkompliziert und ohne Verzehr- oder Kaufpflicht. Damit auf den ersten Blick klar ersichtlich ist, welche Betriebe mitmachen, werden im Eingangsbereich gut sichtbare Aufkleber mit dem charakteristischen „Nette Toilette“-Logo angebracht. Ein kurzer Blick genügt – und man weiß sofort, dass man willkommen ist.

Die dazugehörige „Nette Toilette“-App zeigt übersichtlich und standortbezogen an, wo sich die nächste teilnehmende Einrichtung befindet – und ob diese barrierefrei zugänglich ist. Für mich als Rollstuhlnutzerin ist das Gold wert. Keine langen Umwege, keine peinlichen Situationen, kein Stress. Einfach App öffnen, schauen, losgehen.

Warum diese App für uns so wichtig ist

Wer selbst keine Mobilitätseinschränkung hat, macht sich über das Thema Toilettenzugang selten Gedanken. Es ist eine jener unsichtbaren Hürden, die im Alltag von Menschen mit Handicap eine zentrale Rolle spielen – und die von außen kaum wahrgenommen werden. Die „Nette Toilette“-App schafft hier echte Erleichterung: Sie gibt uns Planungssicherheit, Selbstständigkeit und vor allem eines – die Freiheit, den Tag zu genießen, ohne ständig im Hinterkopf zu haben, was als Nächstes kommt.

Ein herzlicher Aufruf – an Städte, Gastronomen und alle Betriebe

Liebe Stadtverwaltungen, liebe Restaurantbesitzerinnen und -besitzer, liebe Café-Betreiber: Macht mit! Die Teilnahme am Netzwerk der „Netten Toilette“ ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt hin zu mehr Inklusion und Barrierefreiheit. Ein Aufkleber an der Eingangstür kostet wenig – bedeutet für Menschen mit Handicap jedoch enorm viel. Ihr signalisiert damit: Hier seid ihr willkommen. Alle. Und das ist eine Botschaft, die zählt.

Je mehr Betriebe und Städte mitmachen, desto größer wird das Netz – und desto freier und sorgloser können wir alle unsere Städte und Ausflugsziele erkunden. Denn barrierefreies Reisen beginnt nicht erst am Urlaubsort. Es beginnt schon beim nächsten Café um die Ecke.

Und denkt auch an Euren Euroschlüssel, hier gibt es viele Möglichkeiten auf barrierefreie Toiletten zu kommen.

👉 Die App findet ihr hier: app.die-nette-toilette.de

Kennt ihr die „Nette Toilette“ schon? Habt ihr sie vielleicht sogar schon genutzt? Ich freue mich über eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Eure Sunny 🌸

💐 Alles Liebe zum Muttertag – ein Gruß von Herzen 💐

Heute, am zweiten Sonntag im Mai, feiern wir den Muttertag – einen Tag, der tief in der Geschichte verwurzelt ist. Schon im antiken Griechenland ehrten die Menschen Göttergestalten als Sinnbild der Mutterschaft, doch den Muttertag, den wir heute kennen, verdanken wir einer mutigen Frau aus Amerika: Anna Marie Jarvis, die am 12. Mai 1907 in Grafton, West Virginia, einen Gedenkgottesdienst für ihre verstorbene Mutter abhielt und dabei 500 Nelken an andere Mütter verteilte – eine Geste der Liebe, die eine weltweite Bewegung auslöste. In Deutschland wurde der Muttertag erstmals im Jahr 1923 gefeiert – und seitdem ist er ein fester, strahlender Punkt im Jahreskalender geblieben.

Heute möchte ich innehalten und all den wunderbaren, unermüdlichen, liebevollen Müttern da draußen von ganzem Herzen danken. Ihr seid die stillen Heldinnen des Alltags, die tragenden Säulen in guten wie in schweren Zeiten – immer präsent, immer fürsorglich, immer da. Ob mit einem herzerwärmenden Lächeln, einer sanften Umarmung oder dem leisen Wissen, dass jemand für euch da ist: Ihr macht das Leben reicher, bunter und tiefer. Für all die schlaflosen Nächte, die zärtlichen Momente, die großen Opfer und die kleinen Wunder des Alltags – danke. Einfach danke.

Hier auf sunnysworldtour.travel.blog begleite ich euch zu wunderschönen Orten – zu verträumten Altstädten, majestätischen Schlössern, einladenden Stränden und herzlichen Restaurants. Dabei liegt mir ein Anliegen besonders am Herzen: Reisen soll für alle Menschen möglich sein. Ob mit Rollstuhl, Rollator oder anderen Mobilitätshilfen – jede Mutter, jeder Mensch verdient es, die Welt zu entdecken, Abenteuer zu erleben und unvergessliche Momente zu genießen. Barrierefreiheit ist für mich kein Randthema, sondern gelebte Herzlichkeit – und ich teile ehrlich und aus eigener Erfahrung, was wirklich zugänglich ist und was noch Verbesserungspotenzial hat.

An diesem besonderen Tag wünsche ich allen Müttern – ob jung oder gereift, ob nah oder fern, ob noch unter uns oder in unseren Herzen – einen strahlend schönen, zärtlichen und von Liebe erfüllten Muttertag. 🌹

Eure Sunny

**„Endlich gärtnern ohne Barrieren – Ein Hochbeet, das wirklich alle einlädt!“**

**„Rollibeet statt Ausgrenzung: Wie ein Tischlermeister aus Neuss Inklusion wörtlich greifbar macht“**

Am Samstag auf der **Landesgartenschau** passierte etwas ganz Besonderes.

Ich wurde von **Herrn Robert Wilmers**, Tischlermeister und Master of Arts in Architecture (PBSA) aus Neuss, angesprochen. Mit leuchtenden Augen fragte er mich, ob ich Lust hätte, einmal vor einem seiner **barrierefreien Hochbeete** vorzufahren und hineinzugreifen.

Ich fuhr mit meinem **Efix-Rollstuhl** heran – und es klappte **perfekt**. Bequem, ohne Anstrengung, ohne Verrenkungen. Ich konnte mühelos unter das Beet fahren und mit beiden Händen in der lockeren, duftenden Erde wühlen. Ein unglaublich befreiendes und glückliches Gefühl!

Herr Wilmers baut diese wunderbaren **Rollibeete** speziell für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Mit viel Liebe zum Detail, handwerklichem Können und einem tiefen Verständnis für echte Barrierefreiheit entstehen hier Hochbeete, die nicht nur schön aussehen, sondern **wirklich funktionieren**.

Besonders beeindruckt hat mich, dass er auch aus geschenkten Holzpaletten wunderschöne, nachhaltige und bezahlbare Varianten zaubert – inklusive eines charmanten **Kinderhochbeets**, das schon die Kleinsten zum Gärtnern einlädt.

Das ist für mich **gelebte Inklusion**: 

Kein „fast barrierefrei“, kein Kompromiss, sondern ein durchdachtes, einladendes Design, das Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen Freude am Gärtnern schenkt. Ein Ort, an dem niemand ausgeschlossen wird. Ein Ort, an dem Gemeinschaft wächst – buchstäblich. Ich bin Herrn Wilmers unendlich dankbar für dieses inspirierende Gespräch und dafür, dass er mit seiner Arbeit zeigt: **Gärtnern ist für alle da**. Mit seinen Rollibeeten macht er aus einer einfachen Holzkonstruktion ein starkes Symbol für Teilhabe, Selbstbestimmung und pure Lebensfreude.

Wenn ihr auch ein barrierefreies Hochbeet für euren Garten, eure Kita, Schule, Senioreneinrichtung oder Therapieeinrichtung sucht – schaut unbedingt bei **Robert Wilmers Mass-Design** aus Neuss vorbei.

Handwerk, Herz und echte Inklusion in einem. 🌱♿❤️

Robert Wilmers
Tischlermeister, Master of Arts in Architecture (PBSA)
Karl-Arnold-Str. 6
41462 Neuss
http://www.robert-wilmers.de

**Herzliches griechisches Flair mit vorbildlicher Barrierefreiheit: Rhodos in Lippstadt**

Im letzten Jahr habe ich das unscheinbare, aber absolut herzliche griechische Restaurant **Rhodos** in Lippstadt besucht – und war begeistert!

Das Restaurant liegt in der Cappelstraße 48, 59555 Lippstadt. In der engen Straße kann man links und rechts am Straßenrand parken. Einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz haben wir leider nicht gefunden. Von außen wirkt das Lokal eher klein und unscheinbar, doch innen erwartet einen eine wunderbare Überraschung.

Der **barrierefreie Zugang** zum Restaurant ist top! Drinnen ist es modern und freundlich eingerichtet mit ausreichend Platz für Rollstuhlfahrer. Die Chefin war besonders aufmerksam und zuvorkommend: Sie zog sofort einen Stuhl zur Seite, damit ich bequem mit dem Rollstuhl an den Tisch fahren konnte. Von unserem Platz aus hatten wir direkten Blick in die offene Küche – das hat richtig Spaß gemacht!

Leider ist die gemütliche Terrasse nur über drei Stufen erreichbar, daher nicht barrierefrei.

**Das absolute Highlight: Die Behindertentoilette** 

Die Toiletten befinden sich im Keller, sind aber über einen **Aufzug** (neben der Treppe) perfekt erreichbar. Die Behinderten-WC-Tür ist schön breit, die Anlage ist unglaublich sauber und gepflegt. Für mich eines der besten und saubersten barrierefreien WCs, die ich in einem Restaurant je gesehen habe – ein riesiges Kompliment!

Kulinarisch wurden wir ebenfalls verwöhnt: Als Begrüßung gab es eine liebevoll angerichtete Probierportion mit selbstgemachtem Salat, frischer Aioli und warmem Brot vom hiesigen Bäcker, getränkt mit hauseigenem Olivenöl. Der Hauptgang wurde kreativ und appetitlich in verschiedenen Schalen und Tellern serviert. Das Essen war einfach nur lecker, frisch und authentisch griechisch!

**Fazit:** 

Zum ersten Mal habe ich ein Restaurant erlebt, das wirklich durchdacht und mit viel Herz für Menschen mit Behinderungen ausgerichtet ist. Barrierefreier Eingang, ausreichend Platz, freundliches Personal, Aufzug zur Toilette und ein tolles Essenserlebnis – Chapeau!

**Meine Bewertung:**

– **Gesamteindruck:** ★★★★★ **5 von 5 Sternen** 

– **Barrierefreiheit:** ★★★★☆ **4 von 5 Sternen** 

– **Essen & Service:** ★★★★★ **5 von 5 Sternen**

**Idyllische Fachwerk-Perle mit großzügiger Barrierefreiheit: Unsere genussvolle Pause im Meierhof Olderdissen**

Bei meinem Besuch im wunderschönen Tierpark Olderdissen in Bielefeld haben meine Begleitung und ich eine richtig gemütliche und vor allem barrierefreundliche Entdeckung gemacht: den **Meierhof Olderdissen**!

Direkt an der Dornberger Str. 147A, 33619 Bielefeld gelegen, erwartet euch ein liebevoll restauriertes, rustikales Fachwerkhaus, das traditionelle Elemente wie das charmante Fachwerk und die historische Deele gekonnt mit modernen, einladenden Akzenten verbindet. Das Ergebnis ist ein warmes, authentisches und gleichzeitig barrierearmes Ambiente, das sich wunderbar für Rollstuhlfahrer:innen und Begleitpersonen eignet.

**Besonders positiv:** Der Meierhof verfügt über einen **großzügigen, barrierefreien Außenbereich** mit einer weitläufigen Terrasse und einem einladenden Biergarten. Hier haben wir entspannt draußen gesessen, die frische Luft genossen und uns bei knusprigen Pommes und einem kühlen Bierchen herrlich erholt. Die Wege sind eben, die Übergänge sanft und die gesamte Terrasse rollstuhlgerecht zugänglich – ein echtes Plus für alle, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind.

**Zum Behinderten-WC** (im Meierhof Olderdissen): 

Die Türen sind mit mindestens 90 cm Breite gut befahrbar. Es gibt stabile Haltegriffe und eine ausreichende Bewegungsfläche von mindestens 123 x 103 cm vor dem WC und Waschbecken. Allerdings ist das WC nicht seitlich mit dem Rollstuhl anfahrbar und der Platz ist etwas knapp bemessen. Für viele rollstuhlfahrende Gäste trotzdem nutzbar, vor allem mit Unterstützung der Begleitperson.

Insgesamt hat mir  der Meierhof Olderdissen mit seinem herzlichen, traditionsbewussten Flair, den gemütlichen Räumen, den kulinarischen Angeboten und der durchdachten Barrierefreiheit im Außenbereich sehr gut gefallen. Ein wunderbarer Ort für eine entspannte Pause mitten im grünen Tierpark – ob mit Familie, Begleitperson oder einfach nur zu zweit.

**Fazit:** Wer in Bielefeld barrierefrei, rustikal-gemütlich und mit leckerem Biergarten-Feeling einkehren möchte, ist hier genau richtig!

Unsere Bewertung:

  • Gesamteindruck: ★★★★☆ 4 von 5 Sternen
  • Barrierefreiheit: ★★★☆☆ 3 von 5 Sternen
  • Atmosphäre & Gemütlichkeit: ★★★★★ 5 von 5 Sternen

**Heimat-Tierpark Olderdissen: Kostenloses Wald-Abenteuer im Teutoburger Wald – mein holpriger, aber herzerwärmender Rollstuhl-Ausflug** 

**Wölfe heulen, Bären chillen und mein Rollstuhl sagt „Hoppla“ – Wie rollstuhlgerecht ist Bielefelds schönster Tierpark?**

Der **Heimat-Tierpark Olderdissen** in Bielefeld ist ein echtes Natur-Highlight! Mitten im wunderschönen Teutoburger Wald gelegen, leben hier rund **450 Tiere** – und das alles **kostenlos 365 Tage im Jahr**. Eintritt frei – das ist heutzutage fast schon ein kleines Wunder!

Der Park finanziert sich hauptsächlich über Spenden und die 2-Euro-Parkgebühr (ca. 450 Stellplätze). Ich habe keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze entdeckt, aber es gab genug normale Plätze in akzeptabler Nähe.

**Barrierefreiheit & Rollstuhl-Realität** 

Vom Parkplatz zum Eingang geht’s erst schön asphaltiert – da rollt man noch entspannt. Danach wird’s abenteuerlich: Es gibt schöne, gut verlegte Steinwege, aber auch längere Abschnitte mit **klassischem Kopfsteinpflaster und Schotter**. Mein efix Rollstuhl hat hier ordentlich „Klapper-Disco“ gemacht und ich musste mehrmals lachen, weil ich mich fühlte wie auf einem Trampolin mit Rädern. 😂 

Da der Park schön hügelig ist, lege ich euch wärmstens die **Stützen hinten am Rollstuhl** ans Herz. Für Menschen mit Rollator oder starker Gehbehinderung würde ich klar eine Begleitperson empfehlen. Die Waldwege sind meist etwas gnädiger als das Pflaster.

**Toilette** 

Das Behinderten-WC im Meierhof (bei der Gastronomie) hat eine breite Tür (mind. 90 cm), Haltegriffe und eine Bewegungsfläche von ca. 123 × 103 cm. Leider ist es **nicht seitlich anfahrbar** und etwas eng zum Manövrieren. Besser als nichts, aber hier wäre noch Luft nach oben.

**Die Tiere – absolut mein Highlight!** 

Hier wird’s richtig spannend. Besonders begeistert haben mich:

– Die beiden **Braunbär-Schwestern Jojo und Flocon** – riesig, entspannt und einfach nur beeindruckend 

– Das **Wolfsrudel** – majestätisch und faszinierend 

– Die drei **Luchse** (Lea mit ihren Söhnen Mats und Ole) – grazil und wachsam 

– Die putzigen **Fischotter**, die wie kleine Unterwasser-Akrobaten durchs Becken wirbeln 

– **Alpenmurmeltiere**, **Vielfraße**, **Wildkatzen**, **Waschbären** und **Biber** 

– Die **Esel-Truppe** (Lotti, Geli und Knut) – immer für eine lustige Show zu haben 

– **Heckpferde**, **Schottische Hochlandrinder**, **Alpensteinböcke** und **Gämsen**

Dazu noch jede Menge Vögel: Störche, Eulen, Pfauen, Enten und Co. Die meisten Tiere haben richtig viel Platz, naturnahe Gehege mit Wiesen, Wald und wetterfesten Unterständen. Für mich sahen sie insgesamt glücklich und artgerecht gehalten aus. Die **Infotafeln** sind übrigens hervorragend gemacht!

**Fazit mit Augenzwinkern** 

Der Tierpark Olderdissen ist ein wunderschöner, ruhiger und sehr herzlicher Ort – besonders für alle, die heimische Tiere lieben. Mit dem Rollstuhl ist er **teilweise gut machbar**, aber nicht durchgängig komfortabel. Ein paar glattere Wege und ein komfortableres WC würden ihn zu einem echten Barrierefrei-Traum machen.

Trotzdem: Ich komme auf jeden Fall wieder – die Tiere und die Wald-Atmosphäre haben mein Herz erobert!

Seid ihr schon mal in Olderdissen gewesen? Welches Tier hat euch am meisten fasziniert oder zum Lachen gebracht? Erzählt mir gerne in den Kommentaren! 🐻🐺🦦

⭐ Meine Bewertung (1–5 Sterne)

| Kategorie  | Bewertung   | Kommentar

**Gesamteindruck**        | ★★★★☆

(4,5)   | Wunderschöner Park, tolle Atmosphäre |

 **Barrierefreiheit**      | ★★★☆☆ (3,0)   | Teilweise holprig, aber machbar |

|**Wege & Steigungen**     ★★★☆☆ (3,0)   | Kopfsteinpflaster fordert Kraft

| **Toilette**              | ★★☆☆☆ (2,5)   | Eng und nicht seitlich anfahrbar |

| **Tiere & Gehege**        | ★★★★★ (5,0)   | Sehr artgerecht und beeindruckend |

| **Preis-Leistung**        | ★★★★★ (5,0)   | Kostenloser Eintritt ist unschlagbar |

**Gesamtbewertung: 4,0 von 5 Sternen** 

Ein toller Tierpark mit kleinen baulichen Schwächen, aber riesigem Herz.

**Sonntagsblüten – kleine Frühlingsboten direkt aus meinem Alltag**

Hallo ihr Lieben, 

heute kein großes Reise-Abenteuer, sondern einfach ein bisschen Frühling vor der Haustür (oder im Park um die Ecke). Sechs kleine Stars haben es heute auf meine Linse geschafft: 

– Der weiße Märzenbecher – so zart und pünktlich 

– Die gelbe Osterglocke – wie ein Sonnenstrahl 

– Zwei freche Gänseblümchen auf dem Rasen – die schaffen es immer als Erste 

– Eine knallrote Tulpe – mutig und fröhlich 

– Lila & weißer Krokus – die Klassiker, die den Winter endgültig vertreiben 

Für mich sind das jedes Jahr die besten Beweise: Nach Kälte kommt Farbe, nach Stillstand kommt Leben. 

Einen ruhigen, sonnigen Sonntag euch allen – lasst euch von den kleinen Dingen verzaubern! 

Welche Blume macht euch gerade am meisten Freude? Schreibt mir gerne! 🌸 

Sonntagsgrüße aus meinem rollenden Frühling 

Sunny

**Prego Rheda: Italienische Herzlichkeit, beste Pizza ever und eine steile Rampen-Überraschung** 

**Barrierefrei essen nach Schloss und Altstadt? Mein ehrlicher Test auf der Terrasse**

Gegen Abend, bei richtig warmen Temperaturen und nach einem langen Tag mit Schloss und Altstadt, kehrten wir ein – direkt gegenüber am Doktorplatz 5 in 33378 Rheda-Wiedenbrück. Das **Prego Restaurant | Café | Bar** hat uns mit seiner großflächigen Außenterrasse sofort eingefangen.

Ein Stuhl zur Seite geschoben, mein efix Rollstuhl passte perfekt unter den Tisch – und schon saßen wir mittendrin. Der ganze Platz drumherum lädt zum Verweilen ein, altes Fachwerk trifft moderne Innenräume, und die Küche ist genau so, wie Italien schmeckt: bunt, herzlich und voller wunderbarer Gerüche und Geschmäcker.

Wir haben draußen gesessen und es war einfach ideal für einen entspannten Abend. Die Stimmung, das Licht, die Atmosphäre – einfach top!

Wer nach drinnen oder zur unteren Terrasse möchte, steht vor einer Steintreppe… aber zum Glück gibt’s auch eine feste Rampe. Die ist allerdings ganz schön steil! Ich habe die Stützen an meinem Rollstuhl extra befestigt und war froh, dass wir zu zweit waren. Für Gehbehinderte und Rollator-Fahrer würde ich wirklich eine Begleitperson empfehlen. Aber: Die Betreiber haben daran gedacht – Respekt! 👍

Die Türschwelle zum Innenraum ist barrierefrei, das war ein weiteres Plus.

**Toilette:** Ebenerdig, sehr sauber und unter dem Waschbecken genug Platz für den Rollstuhl. Zum Drehen war’s allerdings etwas eng – da habe ich kurz „Okay, kreatives Manöver!“ gedacht. 😂

Und dann das Essen… Leute, eine der besten Pizzen, die ich je gegessen habe! Der Salat war so frisch und geschmackvoll – selten habe ich so gut gegessen. Einfach nur wow!

**Kleiner Verbesserungsvorschlag mit Augenzwinkern:** 

Die Rampe ein kleines bisschen flacher machen (oder eine zweite, leichtere Variante daneben) – und schon wäre das Prego für noch mehr Rollstuhlfahrer ein absoluter Traum ohne „Stützen-Action“.

**Fazit:** Das Prego ist ein echtes Highlight in Rheda – tolle Lage, herzliche italienische Küche und wirklich guter Wille bei der Barrierefreiheit. Die Terrasse ist uneingeschränkt rollstuhlgerecht, innen gibt’s kleine Herausforderungen, die aber machbar sind. Absolut empfehlenswert!

Seid ihr schon mal im Prego Rheda gewesen? Wie waren eure Erfahrungen mit Essen oder Barrierefreiheit? Schreibt mir gerne in die Kommentare – ich lese jede Nachricht! 💬