International Beer Day findet jährlich am ersten Freitag im August statt. Weltweit wird heute das Getränk Bier gefeiert und getrunken. Drei Ziele verfolgt der Internationale Tag des Bieres : -Freunde treffen, um das leckere Bierchen zu genießen -Frauen und Männer zu Ehren, welche das Bier brauen und servieren -Gemeinsam die Biere aller Nationen und Kulturen zu feiern und die Welt zu vereinen.
Wer 200 Jahre alte Handwerks- und Technikgeschichte mit alten Architekturen erleben und sehen möchte, ist beim Freilichtmuseum in Hagen genau richtig.
Das Museum liegt in einem sehr schönem eingekesseltem Tal, sehr bewaldet mit Wiesen und Wasser.
Für Ältere und Menschen mit Handicap allerdings eine Komplexität, diesen Park zu erleben.
Das Parken direkt am Freilichtmuseum ist auf den zugewiesenen Behindertenparkplätze möglich, die Parkplätze sind überwiegend mit Kies und Wiese beschaffen, kein fester Untergrund. Von hier aus geht der Fußmarsch am Bachlauf, an der Käserei mit dazugehörenden Kühen über einen sehr unebenen Feldweg noch ca. 500 Meter bis zum Eingang/Kasse. Elektro-Rollis kein Problem, aber für Personen mit Rollator, oder Rollstuhl, oder schwer Gebehinderte ein recht anstrengender Weg.
Ein Plus an den Park, hier können an der Museumskasse Rollstühle geliehen werden.
Nach dem Eingang erstreckt sich das Gelände sehr weitläufig und bergig und einem Parcours von 80 Höhenmeter muss durch das Ensemble von Handwerk- und Gewerbebetrieben des 19. und des frühen 20.Jahrhundert durch den Wald überwunden werden. Gleich am Anfang der ersten Steigerung ist der Weg sehr uneben mit Kopfsteinpflaster versehen. Ich beobachtete einen Nicht-E-Rolli-Fahrer, der von seiner Begleitperson hinaufgeschoben wurde, dass er viel Kraft brauchte und die Räder sich in dem Kopfsteinpflaster verkanteten. Hier wird es auch für Rollator; Ältere und Gebehinderte sehr schwer diese Meter zu bewältigen. Auf dem weiteren Weg das Tal hinauf kommen viele schöne Gebäude und Werkstätten und die Wege sind unterschiedlich von Asphalt, Kies und Kopfsteinpflaster versehen. Manche Erhebungen sind fast nicht für schwer Gebehinderte oder schiebende Rollstuhl/Rollator Fahrer zu schaffen.
Viele Bänke laden zum Ausruhen an. Einige Bänke kann man nicht nutzen, da sie so angesetzt sind, dass man über ein Stück Gras/Wiese gehen muss, welches zum Stolpern einlädt.
Nicht jedes Haus und nicht jede Werkstatt ist ebenerdig, denn früher gab es steile und enge Treppen. Rund 18 Gebäude sind ebenerdig zugänglich bzw. einsehbar.
Dennoch sind die Sehenswürdigkeiten aus der damaligen Zeit über das Druckerhandwerk, Papierherstellung, Brennerei, Sattlerei uvm. großartig. Die Darbietung wie Eisen geschmiedet, Feilen gehauen, Metall am Feuer und Sensen mit Wasserkraft gedengelt werden, ist schon eine Handwerkskunst, welches großen und kleinen Besuchern dargeboten wird.
Bis man oben am Ende des Geländes im historischen Dorf (einer Brauerei, einem Kolonialwarenladen, einer Bäckerei und Fleischerei und einer Gastronomie) angelangt ist hat man gefühlte drei Kilometer bei wirklich steilem Anstieg zurückgelegt.
Diese Wege müssen auch wieder zurückgelegt werden, eine Auszeit kann man im barrierefreien Restaurant Museumsterrassen einlegen und es gibt die Möglichkeiten Behindertentoiletten aufzusuchen.
Für Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen ist noch Handlungsbedarf diesen Park aufzusuchen. Was möchtest du hier sagen?
Für Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen ist noch Handlungsbedarf diesen Park aufzurüsten
Hier finde ich es von Vorteil, wenn es eine Besucherbahn geben würde, der direkt vom Parkplatz fährt und im Park selbst an verschiedenen Stellen Menschen mit Handicap rein und rauslässt. Zudem sollte es die Möglichkeit mit so einer Bahn auch Rollstühle, Rollatoren, Kinderwagen zu befördern.
Die Blume diente im Mittelalter oft als Wappen-Symbol. Heutzutage wird sie wegen ihres auffallenden Äußeren von vielen Menschen als Zierpflanze geschätzt. Im asiatischen Raum dient sie sogar als Lebensmittel und Heilpflanze. Aufgrund ihres Aussehens steht die Lilie für Sinnlichkeit, Würde, Eleganz, sowie für Glanz und Weiblichkeit.
Richtung Hiebammen-Hütte in Brilon traf ich bei einem Spaziergang ein paar Esel auf einer Wiese an. Ein kleines, vielleicht ein paar Monate altes Jungtier.
Das Huftier in Brilon wird auch liebevoll Huberta genannt, welches in der Stadt oft auch als Statur auftritt.
Vielleicht Huberta – Nachwuchs?
Früher übernahme der Esel die gleichen Aufgaben wie heute noch in vielen Ländern der Erde.
In der Goldmarie Olsberg bekommt man schmackhafte Törtchen, Kuchen, Getränke oder einen Eisbecker. Bei der Herstellung wird hier auf regionale Produkte und vor allem aus natürlichen Zutaten geachtet. Selbst hergestellte Soßen und Toppings für Eisbecher, Sirup, Limos. Alles frisch und bekömmlich.
Die Innenraumgestaltung des Cafe´s basiert auf das Märchen Goldmarie. Mit alten und neuen Möbeln entstand ein gewisser Charme. Eine Spielecke für die Kleinen und mitten im Raum an einer Säule wurde ein Märchenbaum, dessen lange Äste unter der Decke in alle Richtungen zeigen mir vielen Lampen befestigt.
Auf gleicher Ebene befinden sich auch die Toiletten. Für große Rollstuhlfahrer nicht geeignet, gerade noch für Rollator. Aber immerhin barrierefrei. M.E. könnten bei machen Vanille-Eiszutaten noch mehr der Vanillegeschmack eingebunden werden; ist halt Geschmackssache.
Draußen gibt es eine große Rampe, die Eingangstür ist breit genug für elektrische Rollstuhlfahrer.
* top – Eingangsbereich, keine Stufen – geeignet für Behinderte mit und ohne Rolli * top – Innenraum, genügend Platz für Rollifahrer * – Toilette ebenerdig – barrierefrei, dennoch nicht geeignet für große Rollis. #keine Werbung
In dem kleinen ländlichem, weitläufigem Örtchen Gahard in der Bretagne befindet sich das Gästehaus Le Grand Clos in einem großen alten Bauernhaus. In diesem großen Gut werden weitere Gästehäuser entstehen.
Ausgezeichnet wurde die Ferienwohnung mit „rollstuhlgerecht“, welche ich aufgrund dessen dann für einige Tage im Sommer buchte. Ebenerdig und auch gut für Menschen mit Handicap und Rollstuhlfahrer.
Angekommen an dem Anwesen wurden wir sehr nett von dem Vermieter empfangen.
Die Unterkunft ist stilvoll und praktisch auf zwei Etagen eingerichtet. Zwei Etagen? Da kam mir in den Sinn, dass das Haus doch mit einem „Rollstuhl“ Zeichen zertifiziert war.
Das Anwesen war großflächig mit Kies und teilweise mit Rasen versehen. Mit dem Auto konnte ich fast bis vor die Eingangstüre fahren. Von dort aus ging es tatsächlich barriefrei ins Haus.
Ein doch groß zügiger Flur, hier ging es direkt rechts zu der Gästetoilette und zu einem wirklich sehr großen barriefreien Bad, modern und hübsch, hier hätte ein Rollifahrer genug Platz für seine Körperpflege. Gerade aus befand sich eine bemerkenswerte große Küche mit Essplatz. Bestandteile, wie Kühlschrank, Herd und Spüle, Wasserkocher sind in der Küchenzeile integriert. Der Raum teilte sich mit einem Raumteiler, in dem sich Geschirr, Spiele und Bücher befanden. Auch hier hätte ein Rollstuhlfahrer sowie bei der Türenbreite keine Probleme gehabt.
Ich schaute nach weiteren Türen und wunderte mich, dass es im Erdgeschoss kein Schlafzimmer gab und auf Nachfrage der Vermieter mir dann zeigte, dass es im Obergeschoss ein Schlaf- und Wohnzimmer gab.
Da stand ich nun, jetzt brauchte ich Hilfe, um die Treppen nach oben zu kommen, wie gut, dass ich nicht alleine nach Frankreich gefahren bin. So wären tatsächlich die Koffer im Auto geblieben und mir wäre nichts anderes übriggeblieben als die Heimreise anzutreten.
Wunderschönes Anwesen und ein toller Vermieter, aber keine Unterkunft für außergewöhnlich gebehinderte oder auf Rollstuhl angewiesene Menschen.
Rollstuhlgerecht, bedeutet mehr als barriefreie, barriearme oder barriereduzierte Wohnungen. Gerade so eine Auszeichnung, kann es nicht sein, dass sich weitere Zimmer sich im Obergeschoss befinden.
Ich finde, dass Menschen mit Beeinträchtigungen sich auf ausgeschriebene „barriefreie“ oder „rollstuhlgerechte“ Ferienwohnungen/Häuser verlassen müssen.
Trotz allem eine sehr erholsame Zeit auf dem großen ruhigen Anwesen. Mit dem Auto gibt es gute Anbindungen an die Küste der Bretagne und an der Normandie. Auch einen Tagesausflug an den Mont-Saint-Michel war ein Erlebnis.
* Ferienhaus nur eingeschränkt rollstuhlgerecht, da Schlaf- und Wohnzimmer im Obergeschoß, kein Aufzug
Ferienwohnung „Le Grand Clos“, Gahard , Frankreich, Bretagne
– hintere Ansicht (Hof)Küche und EsszimmerEinblick KücheWohnzimmer, abgeteilt in einem SchlafbereichFerienwohnung, Eingang, rechts herum gab es einen Holzweg, dieser war barrierefreiTreppe nach Oben zum Wohnzimmer und SchlafbereichFlur unten, Blick auf Eßzimmer und Küchesehr großes barrierefreies Badezimmerebenerdige Dusche
Ich bin ein großer Liebhaber der griechischen Kost. Das Restaurant Poseidon in Paderborn befindet sich in einem älteren Fachwerkhaus und sorgt für ein gemütliches Ambiente mit kleinen Sitzecken zwischen Tragwerken aus Holz. Der Familienbetrieb zaubert authentische griechische Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Die Speisen wurden schnell an die Tische gebraucht, welches bekömmlich und lecker schmeckte.
Bei warmen Temperaturen im Sommer lädt der große Biergarten unter alten Kastanienbäumen zum Verweilen ein.
Der Eingang der Lokalität ist ebenerdig, keine Barriere, die Tür ist für normale Rollstühle passierbar, für große E-Rollis doch zu eng. Auf der gleichen Etage befinden sich die Toiletten, keine Stufe, allerdings sind diese sehr sehr eng, hier kommt kein Rollstuhl, Rollator rein und Gehbehinderte werden hier Schwierigkeiten haben aufzustehen, da der Platz links und rechts neben der Toilette sehr eingeschränkt ist.
In der Straße gibt es nicht ganz so viele Parkplätze, dennoch gibt es gegenüber eine Turnhalle, wo man bestimmt ein Plätzchen findet.
* große E-Rollstuhlfahrer – passen nicht durch den Eingang * Eingang barrierefrei * Toiletten ebenerdig – für Rollis nicht geeignet, für Gehbehinderte Begleitperson empfohlen
Im neuen Ausstellungsgebäude in Welver zeigt die Initiative „Barrierefrei durchs Leben“ wie angenehm im Alter ein wohnliches Umfeld zu meistern ist.
Ob Umbauten in Badezimmer, Küche oder Wohnraum, die Pflege der Außenanlagen oder Dienstleistungen wie Reiseplanung: Hier finden Sie helfende Hände für Ihr Projekt.
Unverbindlich können hier Besichtigungstermine vereinbart werden, um Rat und Veranschaulichungen einzuholen. www.barrierefrei-durchs-leben.de
Ansprechpartner:
Reinhold Witteborg – Initiator von Barrierefrei durchs Leben
Barrierefrei durchs Leben Ostönnerstraße 4 59469 Ense