Strandabschnitt in Saint-Pair-Sur-Mer, Nähe Jullouville in der Region Normandie

Von der Sehnsucht nach Abenteuern angetrieben, führte mich mein Weg zu einem bezaubernden Strandabschnitt entlang der Rue Elian Planes, in der malerischen Umgebung von Saint-Pair-sur-Mer, in der Nähe von Jullouville. Dieser Ort versprach nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch eine außergewöhnliche Barrierefreiheit – eine Kombination, die mich nicht länger auf dem Stuhl hielt.

Ganz in der Nähe des einladenden Restaurants La Paillote parkte ich mein Fahrzeug am Ende der Rue Elian Planes. Ein erster Blick auf den Schotterparkplatz verriet mir, dass die Unebenheiten eine kleine Herausforderung sein würden, die mich von meinem Vorhaben abhalten konnte. Dennoch nahm ich meine Nordic-Walking Stöcke, die mir Halt geben die paar Schritte zur Promenade zu gelangen.

Entlang der Schotterstraße ging es nur wenige Meter bis zur asphaltierten Promenade, die für Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderung, wie mich gestaltet wurde. Ein beruhigender Anblick waren die Bänke entlang des Weges, die nicht nur Pausen versprachen, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf das strahlende Meer und dem nicht überfülltem Strand.

Der wahre Höhepunkt dieser Reise offenbarte sich jedoch, als ich den Übergang vom festen Weg zum Strand erreichte. Ein geschickt betonierter Pfad führte mich schräg abwärts, fast als ob er mich dazu ermutigen wollte, den Sand  zu berühren. Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, das mich in seinen Bann zog.

Mit jedem Meter, den ich dem Meer näher kam, spürte ich den salzigen Wind auf meiner Haut und hörte das sanfte Rauschen der Wellen in meinen Ohren. Doch ich erinnerte mich daran, dass dieser Strandabschnitt nicht von Rettungsschwimmern überwacht wird und somit keine Wasserrollstühle zur Verfügung standen.

Nichtsdestotrotz war dies ein Ort, der mir zeigte, wie Barrierefreiheit und Naturerlebnis harmonisch miteinander verschmelzen können.

Von der sanft abfallenden Promenade bis hin zum fast greifbaren Sand bot die Rue Elian Planes nicht nur einen Blick auf das Meer, sondern auch einen Blick in die Zukunft der Zugänglichkeit. Ein Ort, an dem meine Freude, das Meer zu erleben, nicht durch Hindernisse begrenzt wurde, sondern durch die grenzenlose Weite des Horizonts inspiriert wurde.

Text und Fotos: Silvia Padberg
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Der Steile Pfad zur Inklusion

Wann wurde die Idee der Inklusion aufgenommen?

In Deutschland ist Inklusion ein gesellschaftliches und politisches Ideal. Aus diesem Grund wurde bereits seit 1994 in unserem Grundgesetz festgelegt: „Niemand darf aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Dies bedeutet, dass der Staat verpflichtet ist, Menschen mit Behinderungen genauso zu behandeln wie alle anderen Bürger unserer Gesellschaft.
Zum Nachdenken „Ideal“?!

Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention, BRK) wurde 2006 von der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedet und trat 2008 in Kraft. Dieses Abkommen wurde von 185 Staaten sowie der EU durch Ratifizierung, Beitritt oder formale Bestätigung angenommen und ist somit ein bindender internationaler Vertrag. Es präzisiert die bisher bestehenden acht Menschenrechtsabkommen hinsichtlich der Lebensumstände von Menschen mit Behinderungen.
Zum Nachdenken „wurde viel umgesetzt“?!

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es mehr als 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland, was einer Schwerbehindertenquote von 9,4 Prozent entspricht. Auf dieser Seite finden sich weitere umfangreiche statistische Daten.

15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention und 29 Jahre nach ihrer Aufnahme in das Grundgesetz gestaltet sich die Umsetzung der Inklusion in Deutschland nach wie vor als äußerst schwierig und meiner Meinung nach viel zu langsam.

Im Alltag begegnen uns immer wieder Hindernisse. Es reicht von Städten, die ihre Bürgerbüros verlagern o. renovieren und dabei unerwartet Stufen vor dem Eingang einbauen, über Geschäfte, die Behindertenparkplätze an unpassenden Stellen markieren, bis hin zu Veranstaltungen, die außer Acht lassen, dass Menschen mit Behinderungen auch Konzerte oder Festivals besuchen möchten. Selbst Ärztepraxen sind vielerorts noch immer nicht barrierefrei gestaltet. Dabei sind es nicht nur diese Bereiche, die hinterherhinken. Viele Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants, Schulen und Universitäten sind nach wie vor nicht rollstuhlgerecht und bieten keine barrierefreie Umgebung.

Daher ist es an der Zeit, nicht nur für physische Zugänglichkeit zu sorgen, sondern auch für eine umfassende inklusive Erfahrung in sämtlichen Lebensbereichen.

In jedem Gremium, Ausschuss usw. sollte eine Person mit Behinderung vertreten sein, um sofortiges Feedback und praktische Umsetzungsvorschläge zu diskutieren und sicherzustellen, dass zukünftige Entwicklungen von Anfang an inklusiv gestaltet werden.

Text und Foto: Silvia Padberg

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Restaurant Athen – Heringsdorf – Usedom

Bevor ich als Person mit Handicap ein Restaurant besuche, versuche ich anhand von Informationen auf Websites herauszufinden, ob die Gegebenheiten für mich als Rollstuhlfahrer barrierefrei sind. Besonders wichtig ist es, dass ich Zugang zu den Eingängen und Toiletten habe.

Bei meinem Besuch des Restaurants Athen in Heringsdorf auf Usedom stellte ich fest, dass es in der Straße keinen Parkplatz gab, geschweige denn einen Behindertenparkplatz. Vom Parkplatz Bansin aus musste ich etwa 100 Meter zurücklegen, die sich für mich länger anfühlten. Leider gab es auch dort keinen Behindertenparkplatz.

Der Eingang hatte eine kleine Kante von ungefähr 2 Zentimetern, die für mich als Person mit dem Merkzeichen „aG“ im Behindertenausweis zu einer potenziellen Stolperfalle werden könnte. Es gab eine überdachte Terrasse im Außenbereich, die ebenerdig zum Restaurant führte, und die Tür war breit genug. Im Restaurant selbst gab es teilweise barrierefreie Bereiche, jedoch auch einige Nischen mit Stufen, was das Manövrieren eines Rollstuhls etwas erschweren könnte.

Die Toiletten waren barrierefrei zugänglich, jedoch waren die Wege für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.

Das Lokal war nett eingerichtet und versprühte ein wenig griechisches Flair, allerdings hätte die Atmosphäre noch verbessert werden können. Das Essen war eher durchschnittlich und es fehlte der typische griechische Geschmack, den ich erwartet hatte.

Es ist mir wichtig, dass bei der Gestaltung von Lokalitäten auch Menschen mit Behinderungen vollständig berücksichtigt werden. Das bedeutet nicht nur die Bereitstellung von barrierefreien Eingängen und Toiletten, sondern auch die Gewährleistung ausreichender Parkmöglichkeiten für Menschen mit Handicap, einschließlich Behindertenparkplätzen.

Zusätzlich sollten die Wege im Lokal großzügig gestaltet sein, um genügend Platz für das Navigieren von Rollstühlen und anderen Mobilitätshilfen zu bieten. Ebenso sollten Hindernisse wie Stufen vermieden oder durch Rampen oder Aufzüge überwunden werden können. Eine durchdachte Innenraumgestaltung kann sicherstellen, dass Menschen mit Handicap sich frei und unabhängig im Restaurant bewegen können, ohne auf Unterstützung angewiesen zu sein.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass das Personal geschult ist und ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen hat. Eine aufmerksame und hilfsbereite Haltung kann den Besuch für uns angenehmer gestalten und dazu beitragen, dass wir uns willkommen und wertgeschätzt fühlen.

Indem Restaurants und andere Lokalitäten auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen eingehen, können sie eine inklusive und zugängliche Umgebung schaffen, in der jeder Gast unabhängig von seinen Fähigkeiten ein positives Erlebnis genießen kann.

Schmetterlingsfarm in Trassenheide auf Usedom

Die Schmetterlingsfarm in Trassenheide auf Usedom ist ein wunderbarer Ort voller Naturschönheit und bietet ein faszinierendes Erlebnis für Besucher jeden Alters.

Als größte Schmetterlingsfarm Europas begeistert sie mit ihrer beeindruckenden Vielfalt.

Vor dem Gebäude stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, jedoch konnte ich keine speziellen Behindertenparkplätze ausmachen.

Der Eingang ist breit und ebenerdig gestaltet und ermöglicht einen barrierefreien Zugang, obwohl die Tür etwas schwer zu öffnen war. Die Gänge in der Tropenhalle sind angenehm breit und optimal für Rollatoren und Rollstühle geeignet. Es ist jedoch wichtig, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der ständig besprühten Pflanzen beim Laufen vorsichtig zu sein, da der Boden manchmal glatt sein kann. Brillen könnten ebenfalls beschlagen.

Die Schmetterlingsfarm beherbergt ein naturnahes Biotop mit einer Vielzahl von exotischen Pflanzen, Papageien, Riesenschildkröten, Vogelspinnen, Skorpionen und anderen faszinierenden Insekten. Insgesamt gibt es etwa 2000 Schmetterlinge aus 60 verschiedenen Arten, obwohl es mir manchmal so vorkam, als müsste ich etwas genauer suchen, um sie zu entdecken.

Die angrenzende Ausstellung ist zwar interessant, aber der Gang und der Raum sind etwas uneben, was für Personen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung darstellen kann.

Auf dem Weg zum Souvenirshop habe ich festgestellt, dass es dort viele überflüssige Plastikdekorationen gibt, was meiner Meinung nach nicht angemessen ist, wenn man eine so exotische Farm betreibt.

Leider gab es keine barrierefreien Toiletten, was ein Manko war.

Der Eintrittspreis beträgt 14 Euro, aber bei Vorliegen eines entsprechenden Ausweismerkmals ist die Begleitperson kostenlos.

– barrierefrei und rollstuhlgerecht
– keine Toiletten
– Ermäßigung für Begleitperson bei Merkzeichen B im Ausweis

Mein Reisebericht über das Ferienhaus „Haus Burgfried“ in Koserow auf Usedom

Das Ferienhaus „Haus Burgfried“ in Koserow auf Usedom ist ein wunderbarer Ort für einen erholsamen Urlaub. Es besteht aus insgesamt fünf Ferienwohnungen, die in verschiedenen Größen erhältlich sind.

Schon bei der Ankunft fiel mir der unmittelbar auf dem großen Grundstück befindliche Parkplatz positiv auf. Das erleichtert nicht nur das Ein- und Ausladen des Gepäcks, sondern ist auch äußerst praktisch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Ich hatte das Vergnügen, eine der Ferienwohnungen Nr. V für meinen Aufenthalt zu nutzen. Leider muss ich sagen, dass ich mit der Wohnung nicht vollständig zufrieden war. Vor dem Eingang der Wohnungstür waren beide Stufen sehr schmal und abschüssig. Dies stellte eine Gefahr für Menschen mit Handicap dar. Auch im Inneren der Wohnung gab es einige problematische Stellen. Besonders im Schlafzimmer gab es eine Kante von etwa 5 cm, die abschüssig war und somit eine potenzielle Stolpergefahr darstellte. Trotzdem war das Schlafzimmer geräumig und komfortabel.

Im Wohnzimmer fiel mir auf, dass der Boden uneben war, was ebenfalls nicht ideal war. Das Bad hingegen war groß und geräumig. Allerdings war die Duschwanne etwa 25 cm hoch, was für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung sein kann. Zudem war der Eingang Dusche durch Schiebetüren sehr eng gestaltet.

Eine positive Anmerkung ist, dass eine Waschmaschine in der Wohnung vorhanden war. Die Küche hingegen war sehr klein und verfügte lediglich über ein 2-Platten-Kochfeld und einen Kühlschrank. Ein Backofen war nicht vorhanden, stattdessen gab es eine Stehbar mit zwei Stühlen.

Im Obergeschoss des Ferienhauses befanden sich die Ferienwohnungen I, II und III, während sich die Ferienwohnung IV auf der Hinterseite des Gebäudes befand. Letztere wurde als behindertenfreundlich ausgeschrieben, da sie über einen ebenerdigen Zugang verfügte. Allerdings würde ich nicht sagen, dass sie vollständig barrierefrei war, da die Dusche nicht entsprechend ausgestattet war. Daher würde ich diese Ferienwohnung barrierearm beziffern.

Die Einrichtung der Ferienwohnungen war insgesamt recht spartanisch. Für mich persönlich war das in Ordnung, aber ich würde sie nicht unbedingt Menschen empfehlen, die an einer Krankheit leiden und besonderen Komfort benötigen.

Trotz einiger Mängel in Bezug auf die Barrierefreiheit und die Ausstattung war der Aufenthalt im Ferienhaus „Haus Burgfried“ dennoch angenehm. Die Lage nahe Koserow auf der Insel Usedom und die schöne Umgebung machen es zu einem attraktiven Ort für einen erholsamen Urlaub.

– nicht barrierefrei und rollstuhlgerecht

Pizzeria Chicken & Chips in Westerhold, Nähe Dornumersiel

Es gibt unmittelbar bei Lidl und Rossmann Parkplätze, einschließlich eines Behindertenparkplatzes, die für Besucher der Pizzeria Chicken & Chips in Westerhold genutzt werden können.

Allerdings ist das Restaurant selbst nicht barrierefrei und daher für Menschen mit Behinderungen, insbesondere Rollstuhlfahrer, nur eingeschränkt zugänglich. Die Terrasse vor dem Restaurant hat eine Stufe, und um ins Restaurant zu gelangen, muss man eine weitere Stufe überwinden. Trotzdem bietet das Restaurant eine gute Möglichkeit für Menschen, die ohne körperliche Einschränkungen durchs Leben gehen, eine Pause einzulegen und das Essen zu genießen. Die sanitären Anlagen sind nicht rollstuhlgerecht, da der schmale Eingang zur Toilette für Rollstühle nicht geeignet ist und der Raum der Toilette zu eng ist. Der lange, schmale Gang, der teilweise mit Gegenständen zugestellt ist, erschwert auch die Bewegung für Menschen mit Gehbehinderungen oder Rollatoren.

 Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, wie wichtig barrierefreies Leben für alle ist, insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Wir sollten uns bemühen, sicherzustellen, dass unsere öffentlichen Räume und Einrichtungen für alle zugänglich sind, damit jeder unabhängig von ihren Fähigkeiten und Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

– nicht barriefrei

Ewiges Meer – Moorlehrpfad in Eversmeer

Der Moorlehrpfad im Naturschutzgebiet Ewiges Meer in Eversmeer ist ein beeindruckendes Landschaftserlebnis und bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben.

Der Parkplatz ist kostenlos und verfügt über ein Toilettenhäuschen, welches auch für Menschen mit Handicap geeignet ist. Es gibt zudem überdachte Sitzgelegenheiten, um sich auszuruhen oder den Blick auf die Landschaft zu genießen.

Der Zugang zum Lehrpfad ist barrierefrei aber unausgewogen, da der Weg über einen angelegten Steinboden und Kieselsteinen durch ein naturbelassenes Wäldchen führt. Ab den großen Informationstafeln fängt der Rundweg über einen Bohlenweg an. Derzeit ist der Rundweg noch nicht wieder komplett geöffnet, ca. einen 30-minütigen Spaziergang ist gegeben. Dieser Holzweg ist auch für Rollstuhl- und Rollator Nutzer geeignet. Es ist wichtig zu beachten, dass für Gehbehinderte Menschen, Stolperfallen wie defekte Bohlen zu einem großen Hindernis werden können. Deshalb sollten bei der Instandhaltung des Bohlenweges die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap berücksichtigt werden. Ein besser instand gehaltener Bohlenweg würde ein sichereres und angenehmeres Lauferlebnis für alle Besucher des Hochmoores gewährleisten.

Es gibt auch einige aufgestellte Sitzplätze entlang des Weges, die es Besuchern ermöglichen, zu verweilen und die Einzigartigkeit der Natur und Fauna des Hochmoores zu genießen. Infotafeln entlang des Weges geben Aufschluss über die Entstehung des Hochmoores und informieren über die Tiere und Pflanzen, die hier leben.

Trotz der fehlenden Barrierefreiheit ist der Moorlehrpfad im Ewiges Meer ein tolles Ausflugsziel für alle Naturliebhaber. Es ist jedoch zu bedenken, dass Menschen mit Handicap und Rollstuhlfahrer beim Besuch des Pfads aufgrund der unebenen Wege und Bohlen einige Herausforderungen zu bewältigen haben. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass barrierefreies Leben und Zugang für alle Menschen ermöglicht werden sollte, um ein inklusives und gerechtes Miteinander zu schaffen.

  • Bedingt barrierefrei und rollstuhlgerecht
  • Behindertentoilette vorhanden

Pizzeria – Ristorante Tulipano, Dornumersiel

Ich habe bei regnerischem Wetter spontan die Pizzeria-Ristorante Tulipano in Dornumersiel besucht und wurde von einem charmanten Restaurant in einer kleinen Seitengasse begrüßt.

Das Parken ist etwa 200 Meter vom Restaurant entfernt und leider ist die Pizzeria nicht vollständig barrierefrei. Draußen gibt es eine Treppe mit Handlauf und eine Steinrampe für Rollstuhl- und Rollator-Nutzer, jedoch ist die Rampe bei Regen feucht und glatt, und sehr steil. Dies kann für Menschen mit Behinderungen eine Herausforderung darstellen, insbesondere für diejenigen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. Eine rutschige Rampe kann das Risiko von Unfällen erhöhen und es kann schwierig sein, die Rampe für einige Rollstühle und Rollatoren zu navigieren.

Trotz dieser Herausforderungen können größere Rollstühle über die Rampe und ins Restaurant gelangen, und es gibt viel Platz im Restaurant für Menschen mit Handicap. Es gibt auch eine überdachte Terrasse, die zum Essen im Freien einlädt. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die sanitären Anlagen im Keller liegen und es keinen Treppenlift gibt, um den Zugang für Menschen mit Behinderungen zu erleichtern. Stattdessen gibt es nur einen Handlauf, um den Abstieg in den Keller zu erleichtern. Dies kann für einige Menschen mit Behinderungen unangenehm sein und den Besuch einschränken.

Trotz dieser Barrieren ist das Essen im Restaurant ausgezeichnet und das Ambiente charmant. Das Personal ist freundlich und bemüht sich, allen Gästen den bestmöglichen Service zu bieten. Es ist zu hoffen, dass das Restaurant in Zukunft mehr tun wird, um den Zugang für Menschen mit Behinderungen zu verbessern und sicherzustellen, dass alle Gäste sicher und komfortabel essen und sich aufhalten können.

– teilweise barrierefrei
– WC im Keller

Ferienwohnung im Landhaus Aballo in Utarp, Dornumersiel

Das Landhaus Aballo in Utarp bietet eine besonders schöne und gemütliche Ferienwohnung, die für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen barrierefrei zugänglich ist. Die Wohnung im Erdgeschoss ist rollstuhlgerecht und verfügt über einen separaten Eingang mit einer kleinen Schwelle von etwa 2 cm an der Haustür. Die Wohnung ist sehr gepflegt und sauber, gut ausgestattet und bietet alles, was für einen erholsamen Aufenthalt benötigt wird.

Das Badezimmer ist besonders für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet, da es über eine großzügige ebenerdige Dusche und einen Duschhocker für eine bequeme Nutzung verfügt. Die Toilette ist niedrig angesetzt. Hier verfüge ich über eine mobile Toilettensitzerhöhung von ca. 15 cm. Es gibt ausreichend Platz für Rollatoren und Rollstühle.

Ein zweites Schlafzimmer mit zwei einzelnen Betten ist vorhanden.

Die Betten sind sehr bequem und mit hochwertigen Matratzen ausgestattet. Allerdings sind sie auch sehr tief, daher sollten schwache Personen hier beim Aufstehen Hilfestellung bekommen. Die Möbel in der Wohnung sind geschmackvoll und gemütlich eingerichtet und verleihen der Wohnung eine besondere Atmosphäre.

Im Garten des Landhaus Aballo gibt es Grillmöglichkeiten und eine wunderschöne Terrasse, die zum Entspannen und Verweilen einlädt.
Das Landhaus Aballo ist ein perfekter Ort für einen erholsamen Urlaub im Grünen und bietet Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine barrierefreie und rollstuhlgerechte Unterkunft mit hohem Komfort.

– fast barrierefrei, Kante Haustür
– barrierefreie Dusche



Restaurant Sakura – Paderborn – Sushi

Restaurant Sakura – Paderborn

Die Barrierefreiheit hat zweifelsohne viele Vorteile, sie ermöglicht Menschen mit Handicap und Rollstuhl einen problemlosen Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und erleichtert ihr tägliches Leben erheblich. So können sie ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sich frei bewegen. Die Inklusion wird somit gefördert und das Bewusstsein für Diversität gestärkt.

Allerdings gibt es auch Nachteile der Barrierefreiheit, wie beispielsweise hohe Kosten bei der Umsetzung von barrierefreien Maßnahmen, eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten und ggf. längere Wartezeiten für alle Kunden aufgrund von zusätzlichen Bedürfnissen von Menschen mit Handicap. Trotzdem überwiegen die Vorteile, weshalb eine barrierefreie Umgebung für alle von großer Bedeutung ist.

Das japanische Restaurant Sakura in Paderborn ist ein wahrhaftig beeindruckender Ort. Gelegen am belebten Königsplatz, bietet das Sushi-Restaurant ein exotisches und aufregendes Ambiente. Mit einem Self-Service-Konzept über Touchscreens und Robotern hat es uns sofort überzeugt. Die interaktiven Tische, die einem überdimensionalen Tablet gleichen, ermöglichen es den Gästen, ihre Mahlzeiten und Gänge auf innovative Weise zu bestellen und diese werden dann per Roboter zu ihrem Sitzplatz befördert.

Obwohl man solche Technikspielereien normalerweise eher in asiatischen Ländern vermutet, ist es erstaunlich, sie hier in Paderborn zu finden.

Das Ambiente des Restaurants ist sehr stimmig und geschmackvoll eingerichtet. Besonders hervorzuheben sind die Lampen in Fischoptik, die dem Raum eine einzigartige Atmosphäre verleihen. Die Tische sind sehr sauber und insgesamt wirkt das Restaurant aufgeräumt und ansprechend. Lediglich die enge Platzierung der Tische in der Mitte des Restaurants kann zu etwas Unruhe führen. Allerdings gibt es auch komfortable Nischen wie zum Beispiel direkt neben der Eingangstür, die einen wirklich schönen Platz zum Verweilen bieten.

Die Bestellung am Tisch über die Touchscreens funktioniert einwandfrei und die Bilder der einzelnen Gerichte machen die Bestellung sehr intuitiv. Besonders positiv ist dabei die Einschränkung, dass pro Person nur fünf kleine Portionen gleichzeitig bestellt werden können, um dem klassischen „All-you-can-eat“-Wahnsinn vorzubeugen. Die Kellnerinnen und Kellner sind äußerst aufmerksam und freundlich, so dass wir uns vor Ort sehr wohl gefühlt haben. Die Roboter, die gelegentlich ebenfalls Speisen ausliefern, sind zwar beeindruckend, scheinen aber den menschlichen Kellnern doch deutlich unterlegen zu sein.

Insgesamt ist das Sakura ein richtig tolles japanisches Restaurant mit großer Auswahl, guter Qualität, hervorragendem Service und durchaus fairen Preisen. Eine absolute Empfehlung!

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollten vor dem Besuch eine Toilette aufsuchen, da es in diesem Restaurant keine barrierefreie sanitären Anlagen gibt. Hier muss man Treppen in die erste Etage überwinden.

– teilweise barrierefrei
– WC im ersten Stock