Zum Beginn des neuen Jahres wünsche ich uns allen
Zeit zum Durchatmen,
Gedanken, die heller werden dürfen,
und Wege, die offen und barrierefrei sind.
Möge das neue Jahr Raum schaffen für Hoffnung,
für leise Abenteuer
und für Reisen – im Außen wie im Inneren.
Kategorie-Archive: Reisen
🌟 Ein Winterwunder zwischen Nordpol, Südpol und Himmels-Turm
♿ Barrierefreiheit – Stolpersteine, Respekt und echte Fortschritte
Ich rollte mit meinem efix über Wege, die teilweise sehr eben und angenehm waren – und an anderen Stellen war ich überrascht, wie gut der Weihnachtsmarkt in Kassel auf Barrierefreiheit geachtet hatte. Besonders beeindruckt war ich von den barrierefreien Kabelrampen, also Kabelbrücken, die über elektrische Leitungen gelegt wurden.
**Santuario de Nossa Senhora da Peneda – Barrierefrei durch das Herz des Glaubens**
Nach einer längeren Fahrt durch die atemberaubenden Landschaften Nordportugals erreichten wir das **Santuario de Nossa Senhora da Peneda** – ein wahres Juwel im Nationalpark **Peneda-Gerês**. Eingebettet in eine wilde, zerklüftete Gebirgslandschaft, umgeben von Felsen, Bächen und uralten Wegen, erhebt sich diese Wallfahrtskirche majestätisch über dem Tal. Ein Ort, an dem Geschichte, Glaube und Natur in eindrucksvoller Harmonie miteinander verschmelzen.
🎭 Historica Festival Kassel – Geschichte hautnah und (fast) barrierefrei erleben
Schon beim Ankommen spürte ich: Hier trifft Geschichte auf Lebensfreude. Und auch Menschen mit Handicap sind willkommen – wenn auch mit kleinen Hindernissen. Historica Kassel
Barrierefreier Ausflug zu den „Granaries of Soajo“
Am Rande des Nationalparks liegt das traditionelle Dorf Soajo, bekannt für seine „Espigueiros“ – die alten Getreidespeicher aus Granit, die hier stolz auf einem Felsen thronen.
Zwischen Kopfsteinpflaster und Bergromantik – Mein Tag in Grade, Portugal
Grade – ein kleines, charmantes Bergdorf, das sich an die Hänge von Arcos de Valdevez schmiegt, umgeben von grünen Hügeln und weiten Landschaften. Schon bei der Ankunft spürte ich: Hier scheint die Zeit etwas langsamer zu ticken. Alte Steinhäuser, teils verfallen, teils liebevoll restauriert, erzählen Geschichten vergangener Generationen. Dazwischen mischt sich Neues, Modernes – und doch bleibt alles harmonisch.
„Frankreichs goldene Riesenwelle: Die Dune du Pilat bei Arcachon“
Tatsächlich befand ich mich nicht in Nordafrika, sondern in Frankreich, vor der Dune du Pilat, der größten Wanderdüne Europas. Sie liegt südlich von Arcachon in der Region Nouvelle-Aquitaine, ist rund drei Kilometer lang, bis zu 500 Meter breit und etwa 100 bis 115 Meter hoch. Ständig wird sie vom Wind geformt und wandert Jahr für Jahr ein Stück weiter ins Landesinnere – ein Naturwunder am Atlantik.
Ein Zwischenstopp in Mimizan – Barrierefreiheit zwischen Fluss und Meer
In der Nähe fanden wir zwei Behindertenparkplätze in der Avenue de la Jetée, ganz in Strandnähe. Von dort ging es mit dem Rollstuhl über die Brücke „Boulevard des Pêcheurs“, teils aus Holz, teils asphaltiert. Unter mir glitzerte der Courant de Mimizan, der Küstenfluss, der hier in den Atlantik mündet. Ein faszinierender Ort, der sich mit den Gezeiten verändert – mal ruhig und sanft, mal kraftvoll.
Restaurant-Tipp in Léon – Le Pignon am Marktplatz
Das Restaurant empfängt seine Gäste mit einer großen Außenterrasse unter Sonnenschirmen. Links gibt es zwar zwei Stufen, doch von vorne ist der Zugang barrierefrei und rollstuhlgerecht.
Mein Begleiter stellte einen Stuhl zur Seite, sodass ich bequem mit meinem Rollstuhl direkt an den Tisch kam – mit einem wirklich schönen Blick auf den Marktplatz und die Kirche.
Plage des Sablères – der wilde Strand von Vieux-Boucau
Barrierefreiheit & Zugang
Der Zugang erfordert etwas Abenteuerlust:
• Zunächst ein asphaltierter Anstieg, teilweise mit Sand bedeckt – hier driftet der Rollstuhl leicht ab, also besser mit Begleitung.
• Danach eine steilere Passage über die Düne. Oben wird der Asphalt schräg – ein Gefühl, als könnte der Rollstuhl kippen
