Ein Zwischenstopp in Mimizan – Barrierefreiheit zwischen Fluss und Meer

In der Nähe fanden wir zwei Behindertenparkplätze in der Avenue de la Jetée, ganz in Strandnähe. Von dort ging es mit dem Rollstuhl über die Brücke „Boulevard des Pêcheurs“, teils aus Holz, teils asphaltiert. Unter mir glitzerte der Courant de Mimizan, der Küstenfluss, der hier in den Atlantik mündet. Ein faszinierender Ort, der sich mit den Gezeiten verändert – mal ruhig und sanft, mal kraftvoll.

Plage de Messanges – viel Natur, wenig Barrierefreiheit

Barrierefreiheit vor Ort
Der Weg zur Düne ist asphaltiert, allerdings stellenweise mit Sand bedeckt. Mit meinem Rollstuhl Efix war das Fahren dadurch schwierig – er rutschte weg, sodass eine Begleitperson notwendig war, um sicher hoch- und runterzukommen.
Oben angekommen findet man Toiletten (inklusive Behindertentoilette), eine kleine Imbissmöglichkeit sowie die Rettungswache.
Von hier führen zwei Holzstege den Hang hinunter: einer für den Hinweg, einer für den Rückweg. Leider folgt nach einem Knick ein Abschnitt mit Stufen – und damit endet die Barrierefreiheit abrupt.

Sonne, Meer und Barrierefreiheit am Plage de Moliets

Barrierefreiheit am Strand
Besonders positiv: Vor Ort gibt es einen Strand- und Baderollstuhl (Amphibienrollstuhl). Für den direkten Zugang zum Meer wird allerdings eine Begleitung empfohlen, da der Weg leicht abschüssig ist.

Sonnige Auszeit in Linxe – barrierefrei zwischen Wald, See und Meer

Mein Fazit
Die Wohnung ist modern, hell, gemütlich und ideal für einen entspannten Urlaub. Für Menschen mit kleineren bis mittelgroßen Rollstühlen ist sie gut geeignet, auch wenn der schmale Flur und die eingeschränkten Wendemöglichkeiten für große Rollstühle eher schwierig sein können.
Insgesamt habe ich mich sehr wohlgefühlt und konnte meine Auszeit barrierefrei und unbeschwert genießen – mitten in der wunderschönen Natur von Linxe.

5 Wochen, 4 Länder, 8.054 km und 10.236 Fotos – unser Roadtrip durch Südeuropa

Wir haben zahlreiche Restaurants besucht, Städte erkundet, Strände genossen, Weltkulturerbe-Stätten bewundert, Festungen erklommen und Klippen bestaunt. Unterwegs haben wir auch immer wieder geprüft: Was ist barrierefrei, rollstuhlgerecht oder vielleicht eine kleine Herausforderung?

✨3 Länder. 4 Ferienwohnungen. 1 Rollstuhl. Und ganz viel Reiselust.✨

Heute starte ich mein inklusives Sommerabenteuer – ab ins Auto und los! Kamera dabei, Orte, Strände, Restaurants werden getestet auf Barriefreiheit

🧙‍♀️ Märchen aus Fachwerk und Pflasterstein – barrierearm durch Melsungens Altstadtzauber

Melsungen – ein Fachwerktraum mit Hindernissen
Melsungen stand schon lange auf meiner Liste der historischen Altstädte, die ich als Rollstuhlfahrerin erleben wollte – mit all ihrem Charme, Fachwerk, Geschichte… und Kopfsteinpflaster. Ich parkte an der Sandstraße, ganz in der Nähe zur Fulda – hier beginnt das historische Herz der Stadt.

Schloss? Oder doch nur Verwaltungsbau mit Geschichte?

Wenn ich durch eine Altstadt wie Melsungen rolle, kribbelt es in mir: Vielleicht ein Schloss, eine Burg, ein Stück Architekturgeschichte, das mich begeistert? Also habe ich natürlich gleich recherchiert – und ja, Melsungen hat tatsächlich ein Schloss im Stil der späten Weserrenaissance. Da musste ich hin!

Griechischer Genuss in der Altstadt – mit Stufe und Stil

Bei meinem Altstadtspaziergang durch das charmante Fachwerkidyll Melsungen stieß ich in einer schmalen Seitengasse auf eine urige, einladende Taverne: das DIONYSOS, ein griechisches Restaurant in der Oberen Steingasse 9, eingebettet in ein wunderschönes, altes Fachwerkhaus. Ich liebe solche Orte – sie versprechen oft genau das, was ich suche: Charme, Geschichte und gutes Essen.

Kopfsteinpflaster & Kurgeschichte – Wie barrierefrei ist Bad Pyrmont wirklich?

Ich liebe alte Städte. Besonders die, die sich ihren historischen Flair bewahren – nicht nur als Kulisse, sondern als gelebte Kultur. Bad Pyrmont stand bei meiner letzten Tour auf dem Plan. Eine traditionsreiche Kurstadt in Niedersachsen, eingebettet zwischen Parkanlagen, barocken Bauten und einem Hauch von einstigem Glanz. Doch wie sieht es hier aus für uns Menschen mit Handicap?