In der Nähe fanden wir zwei Behindertenparkplätze in der Avenue de la Jetée, ganz in Strandnähe. Von dort ging es mit dem Rollstuhl über die Brücke „Boulevard des Pêcheurs“, teils aus Holz, teils asphaltiert. Unter mir glitzerte der Courant de Mimizan, der Küstenfluss, der hier in den Atlantik mündet. Ein faszinierender Ort, der sich mit den Gezeiten verändert – mal ruhig und sanft, mal kraftvoll.
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Plage des Sablères – der wilde Strand von Vieux-Boucau
Barrierefreiheit & Zugang
Der Zugang erfordert etwas Abenteuerlust:
• Zunächst ein asphaltierter Anstieg, teilweise mit Sand bedeckt – hier driftet der Rollstuhl leicht ab, also besser mit Begleitung.
• Danach eine steilere Passage über die Düne. Oben wird der Asphalt schräg – ein Gefühl, als könnte der Rollstuhl kippen
Sonne, Meer und Barrierefreiheit am Plage de Moliets
Barrierefreiheit am Strand
Besonders positiv: Vor Ort gibt es einen Strand- und Baderollstuhl (Amphibienrollstuhl). Für den direkten Zugang zum Meer wird allerdings eine Begleitung empfohlen, da der Weg leicht abschüssig ist.
Sonnige Auszeit in Linxe – barrierefrei zwischen Wald, See und Meer
Mein Fazit
Die Wohnung ist modern, hell, gemütlich und ideal für einen entspannten Urlaub. Für Menschen mit kleineren bis mittelgroßen Rollstühlen ist sie gut geeignet, auch wenn der schmale Flur und die eingeschränkten Wendemöglichkeiten für große Rollstühle eher schwierig sein können.
Insgesamt habe ich mich sehr wohlgefühlt und konnte meine Auszeit barrierefrei und unbeschwert genießen – mitten in der wunderschönen Natur von Linxe.
🚗 Zwischenstopp mit Tücken – mein barrierefreies Abenteuer im Brit Hotel Essentiel Reims Taissy
Komfort für eine Nacht – barrierefrei oder barrierearm?
Schon bei der Ankunft fiel mir positiv auf: blau gekennzeichnete Behindertenparkplätze direkt vor dem Hotel – groß, sicher und kostenlos. Ein klarer Pluspunkt! Auch Ladestationen für Elektroautos sind vorhanden – nachhaltig gedacht.
5 Wochen, 4 Länder, 8.054 km und 10.236 Fotos – unser Roadtrip durch Südeuropa
Wir haben zahlreiche Restaurants besucht, Städte erkundet, Strände genossen, Weltkulturerbe-Stätten bewundert, Festungen erklommen und Klippen bestaunt. Unterwegs haben wir auch immer wieder geprüft: Was ist barrierefrei, rollstuhlgerecht oder vielleicht eine kleine Herausforderung?
Reisen trotz Handicap – mein Weg zurück ins Leben
Portugal hat mir gezeigt: Barrierefreiheit bedeutet nicht nur Rampen und Aufzüge. Es bedeutet auch offene Herzen, Respekt und gelebte Inklusion. Dieses Land hat mir das Gefühl gegeben, nicht am Rand zu stehen, sondern mitten im Leben zu sein.
✨3 Länder. 4 Ferienwohnungen. 1 Rollstuhl. Und ganz viel Reiselust.✨
Heute starte ich mein inklusives Sommerabenteuer – ab ins Auto und los! Kamera dabei, Orte, Strände, Restaurants werden getestet auf Barriefreiheit
🧙♀️ Märchen aus Fachwerk und Pflasterstein – barrierearm durch Melsungens Altstadtzauber
Melsungen – ein Fachwerktraum mit Hindernissen
Melsungen stand schon lange auf meiner Liste der historischen Altstädte, die ich als Rollstuhlfahrerin erleben wollte – mit all ihrem Charme, Fachwerk, Geschichte… und Kopfsteinpflaster. Ich parkte an der Sandstraße, ganz in der Nähe zur Fulda – hier beginnt das historische Herz der Stadt.
Schloss? Oder doch nur Verwaltungsbau mit Geschichte?
Wenn ich durch eine Altstadt wie Melsungen rolle, kribbelt es in mir: Vielleicht ein Schloss, eine Burg, ein Stück Architekturgeschichte, das mich begeistert? Also habe ich natürlich gleich recherchiert – und ja, Melsungen hat tatsächlich ein Schloss im Stil der späten Weserrenaissance. Da musste ich hin!
