Reisen trotz Handicap – mein Weg zurück ins Leben

Portugal hat mir gezeigt: Barrierefreiheit bedeutet nicht nur Rampen und Aufzüge. Es bedeutet auch offene Herzen, Respekt und gelebte Inklusion. Dieses Land hat mir das Gefühl gegeben, nicht am Rand zu stehen, sondern mitten im Leben zu sein.

✨3 Länder. 4 Ferienwohnungen. 1 Rollstuhl. Und ganz viel Reiselust.✨

Heute starte ich mein inklusives Sommerabenteuer – ab ins Auto und los! Kamera dabei, Orte, Strände, Restaurants werden getestet auf Barriefreiheit

🧙‍♀️ Märchen aus Fachwerk und Pflasterstein – barrierearm durch Melsungens Altstadtzauber

Melsungen – ein Fachwerktraum mit Hindernissen
Melsungen stand schon lange auf meiner Liste der historischen Altstädte, die ich als Rollstuhlfahrerin erleben wollte – mit all ihrem Charme, Fachwerk, Geschichte… und Kopfsteinpflaster. Ich parkte an der Sandstraße, ganz in der Nähe zur Fulda – hier beginnt das historische Herz der Stadt.

Schloss? Oder doch nur Verwaltungsbau mit Geschichte?

Wenn ich durch eine Altstadt wie Melsungen rolle, kribbelt es in mir: Vielleicht ein Schloss, eine Burg, ein Stück Architekturgeschichte, das mich begeistert? Also habe ich natürlich gleich recherchiert – und ja, Melsungen hat tatsächlich ein Schloss im Stil der späten Weserrenaissance. Da musste ich hin!

Griechischer Genuss in der Altstadt – mit Stufe und Stil

Bei meinem Altstadtspaziergang durch das charmante Fachwerkidyll Melsungen stieß ich in einer schmalen Seitengasse auf eine urige, einladende Taverne: das DIONYSOS, ein griechisches Restaurant in der Oberen Steingasse 9, eingebettet in ein wunderschönes, altes Fachwerkhaus. Ich liebe solche Orte – sie versprechen oft genau das, was ich suche: Charme, Geschichte und gutes Essen.

Kopfsteinpflaster & Kurgeschichte – Wie barrierefrei ist Bad Pyrmont wirklich?

Ich liebe alte Städte. Besonders die, die sich ihren historischen Flair bewahren – nicht nur als Kulisse, sondern als gelebte Kultur. Bad Pyrmont stand bei meiner letzten Tour auf dem Plan. Eine traditionsreiche Kurstadt in Niedersachsen, eingebettet zwischen Parkanlagen, barocken Bauten und einem Hauch von einstigem Glanz. Doch wie sieht es hier aus für uns Menschen mit Handicap?

Rollstuhl trifft Weserrenaissance – Mein Abenteuer am Schloss Bad Pyrmont

Wenn man – so wie ich – Schlösser, Burgen, verwinkelte Altstädte und historische Architektur liebt, dann ist das Schloss Bad Pyrmont ein echtes Highlight. Das prachtvolle Gebäude mitten in der Kurstadt hat Geschichte, Charakter – und leider auch einige barrierebedingte Hürden. Aber ich nehme euch mit auf meine ganz persönliche Schlossreise. Schloss Bad Pyrmont

Bad Pyrmonts Palmengarten – Barrierearm entspannen unter Palmen

Ein Hinweis aus meiner Erfahrung: Wer mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs ist, sollte auf einen stabilen Untergrund achten – manche Bereiche haben Kies, wo man leicht umknicken kann. Für Rollstuhlfahrer*innen ist der Park grundsätzlich sehr gut nutzbar, aber eine Begleitperson dabei zu haben, ist empfehlenswert. Palmgarten Bad Pyrmont

Gelborangene Rose & Friedensbotschaft – Natur, die zu Herzen geht

Dazu kam mir ein Zitat des Dalai Lama in den Sinn:
„Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr, sondern dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art.“
Was für eine starke Botschaft – gerade in unserer Zeit.

Der Schlangen-Knöterich – Naturheiler mit Symbolkraft

Spirituell betrachtet steht der Schlangen-Knöterich für Widerstandskraft, Anpassungsfähigkeit und Erneuerung. Seine Beständigkeit erinnert mich an all jene Menschen, die trotz Barrieren und Hindernissen aktiv am Leben teilhaben möchten – und oft für ihre Rechte kämpfen müssen.