Entlastung im Alltag: Wenn die Krankenkasse einen Teil der Stromkosten übernimmt
Ein Thema, das oft übersehen wird – dabei ist es so wichtig
Gerade zu Beginn des Jahres lohnt es sich, den Blick auf einen Punkt zu richten, der im Alltag vieler Menschen kaum Beachtung findet:
Die Stromkosten für medizinische Hilfsmittel.
Elektrische Hilfsmittel laufen oft täglich und über viele Stunden, manchmal sogar rund um die Uhr. Was im Einzelnen kaum auffällt, summiert sich über Monate zu einem spürbaren Kostenfaktor. Genau hier setzen viele Krankenkassen an – und erstatten auf Antrag einen Teil der entstehenden Stromkosten.
Welche Hilfsmittel können betroffen sein?
Je nach individueller Situation und Krankenkasse kommen unter anderem infrage:
- Elektrische Rollstühle
- Pflegebetten
- Sauerstoff- und Beatmungsgeräte
- Konzentratoren
- Absauggeräte oder andere dauerhaft betriebene Hilfsmittel
Wichtig: Es geht nicht um den gesamten Stromverbrauch im Haushalt, sondern um den zusätzlichen Verbrauch, der durch das Hilfsmittel entsteht.
So läuft die Erstattung in der Praxis
In der Regel benötigt die Krankenkasse:
- den Nachweis über das medizinische Hilfsmittel
- Angaben zum Stromverbrauch des Geräts
- manchmal eine ärztliche Verordnung oder eine kurze Bestätigung
Oft reicht bereits ein formloser Antrag oder ein kurzes Schreiben. Ein Anruf bei der eigenen Krankenkasse schafft schnell Klarheit, welche Unterlagen benötigt werden.
Warum der Jahresanfang besonders sinnvoll ist
Der Start ins neue Jahr ist ein guter Zeitpunkt, um:
- Anträge neu zu stellen oder zu erneuern
- Unterlagen zu ordnen
- sich frühzeitig eine jährliche Entlastung zu sichern
Viele Krankenkassen rechnen jährlich pauschal oder rückwirkend ab – wer früh startet, profitiert meist über das ganze Jahr hinweg.
Weitere Sparthemen – beiläufig gedacht
Natürlich bietet der Jahresanfang auch Raum, nebenbei:
- Verträge zu prüfen
- Versicherungen anzupassen
- unnötige Abos zu kündigen
Doch gerade für Menschen mit Hilfsmitteln ist die Erstattung der Stromkosten ein Thema, das konkret hilft – leise, aber wirkungsvoll.
Fazit
Information schafft Entlastung.
Wer auf medizinische Hilfsmittel angewiesen ist, sollte dieses Thema nicht verschenken. Ein kurzer Antrag kann am Ende des Jahres einen echten Unterschied machen – finanziell und mental.



