**Barrierefreiheit mit Licht und Schatten – mein Sparrenburg-Check**
Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings kitzeln auf meiner Haut, als ich mich an diesem strahlenden Märztag auf den Weg zur **Sparrenburg** in Bielefeld mache. Mit dem Auto fahre ich die Burgstraße hoch – das grobe Kopfsteinpflaster lässt den Wagen leicht ruckeln. In der Kesselstraße finde ich schließlich einen Parkplatz, doch erst später entdecke ich: **Direkt vor der Burg gibt es zwei gut platzierte Behindertenparkplätze!** Ein Hinweis, den man online leider vergeblich sucht.
Die hohen Festungsmauern der **aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wehranlage** beeindrucken mich sofort. Mit meiner Kamera halte ich jeden Winkel fest – besonders die **holprigen Kopfsteinpflasterwege**, die für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Gehbehinderung zur echten Herausforderung werden können.
**Barrierefreiheit mit Licht und Schatten – mein Sparrenburg-Check**
Der kurze, aber steile Anstieg zur Burg erfordert **unbedingt eine Begleitperson** – idealerweise eine, die notfalls schieben oder stabilisieren kann. Oben angekommen, entschädigt der **atemberaubende Blick über den Teutoburger Wald** für die Strapazen. Doch die Burg selbst bleibt ein **ambivalentes Erlebnis**:
– **Die nachträglich eingebaute Rampe** zu den Toiletten ist ein Pluspunkt – hier wurde nachgebessert!
– Die **Behindertentoilette** ist zwar großzügig dimensioniert, aber **viel zu niedrig**. Für viele Menschen mit Erkrankungen (z.B. Muskelschwäche oder Gelenkproblemen) ist das Aufstehen kaum möglich – **ein Toilettenlifter wäre hier dringend nötig!**
– **Das moderne Besucherzentrum** im Innenhof stört leider das historische Flair. Meiner Meinung nach hätte man es **weit vor den Burgtoren** platzieren sollen.
**Ein verstecktes Juwel:** Hinter der Burg liegt ein **kleiner Park** mit informativen Tafeln und einem Brunnen – hier kann man in Ruhe verschnaufen, bevor man sich zurück über das Kopfsteinpflaster kämpft.
**Was ist mit den Kasematten?** Diese unterirdischen Wehrgänge aus der Renaissance sind faszinierend – doch ihre Barrierefreiheit bleibt unklar. Der Turm ist im Winter geschlossen (ab April geöffnet), aber auch hier fehlen Infos für Gäste mit Handicap.
**Mein Fazit:** Die Sparrenburg ist **historisch beeindruckend**, aber kein Selbstläufer für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Mit guter Vorbereitung (und vielen Fotos zur Wegeplanung!) lohnt sich der Besuch dennoch – allein schon für das Gefühl, zwischen diesen uralten Mauern zu stehen.










































































