Ein funkelndes Wintermärchen entfaltete sich für mich auf dem mittelalterlichen Lichterweihnachtsmarkt im malerischen Fredenbaumpark in Dortmund. Das wohltuende Flackern der Lichter und der Duft von Zimtsternen, heißem Glühwein und Snacks begleiteten mich auf meinem barrierearmen Ausflug durch dieses zauberhafte Fest.
Für Menschen wie mich, die den Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „B“ tragen, war der Zugang dankenswerterweise erleichtert. Ein normales Ticket genügte, und die Begleitung genoss freien Eintritt. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer haben die Möglichkeit, Tickets für sich und ihre Begleitperson über eine Hotline zu reservieren, wobei der Schwerbehindertenausweis vor Ort vorgezeigt werden musste.
Die Anreise gestaltete sich ebenfalls bequem, da Behindertenparkplätze direkt am Gelände auf dem Parkplatz der Mendessportanlage bereitstanden.
Ein kurzer Spaziergang durch ein kleines Waldstück mit unebenem Boden, knapp 50 m, führte mich zu einem barrierefreien Weg. Bis zu den drei Eingängen des Lichterweihnachtsmarktes lagen noch einige hundert Meter vor mir. Hier wünschte ich, dass die Behindertenparkplätze etwas näher zum Eingang organisiert werden könnte.
Die Veranstaltungsfläche selbst war größtenteils einladend für Rollstuhlfahrer, da durchgängig befestigte Wege vorhanden waren. Diese verschönerten den Markt mit einer Atmosphäre der Zugänglichkeit, außer natürlich nach starkem Regen, wenn der Boden aufgeweicht war eine Herausforderung für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer darstellen kann.
Toiletten, die auf die Bedürfnisse von Gästen mit Handicap ausgerichtet waren, befanden sich an allen Toilettenanlagen.
Insgesamt war der Lichterweihnachtsmarkt in Dortmund nicht nur ein visuelles Spektakel, sondern auch ein gutes Beispiel für Barrierearmut und Inklusion.
Es war eine Reise voller Glanz, Aromen und Herzlichkeit, die mir nicht nur festliche Erinnerungen bescherte, sondern auch die Freude darüber, dass solche Veranstaltungen ganz langsam zugänglicher werden.
Hier kann meines Erachtens noch einige Ideen umgesetzt werden, damit mehr Menschen wie ich an schönen Veranstaltungen teilnehmen können.





















