Die Löwenburg in Kassel ist ein beeindruckendes historisches Wahrzeichen, das sich in einer malerischen Umgebung erstreckt. Ihre Geschichte reicht weit zurück, und sie hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Besucher mit ihrer majestätischen Pracht fasziniert.An einem sonnigen Morgen, nachdem ich mein Auto an der Mulangstraße geparkt hatte, machte ich mich auf den Weg, um die Löwenburg zu erkunden. Mit meinen Nordic-Walking-Stöcken bewaffnet, begann ich meine Reise durch den Wald, über einen unebenen Waldboden, der rund 1 Kilometer bis zu einer Kurve führte. Von hier an wurde der Weg barrierefrei, da er asphaltiert war, aber er führte steil bergauf, was schon sehr anstrengend war. Die Aussicht und das tolle Wetter machten die Anstrengung jedoch mehr als wett.Oben angekommen, öffnete sich vor mir ein wunderschöner Park, der die Löwenburg beherbergte. Der Park war überwiegend asphaltiert, was es für rollstuhlgerechte Besucher besonders angenehm machte. Unterhalb der Burg erstreckte sich ein liebevoll angelegter Park, der eine ideale Oase zum Ausruhen und Verweilen bot. Von hier aus konnte ich die atemberaubende Kulisse bewundern und die Seele baumeln lassen.Um die Burg selbst zu erkunden, benötigte man ein vorab gebuchtes Ticket. Glücklicherweise gibt es für Menschen mit Behinderungen eine barrierefreie Lösung. An der Orangerie kann man ein Ticket abholen, und eine Begleitperson kann den Rollstuhlfahrer dann mit dem Auto zur Burg hinauffahren. Der Abstieg war für mich nicht so schlimm, da der Weg festen Untergrund hatte und es nicht mehr so anstrengend war.Die Löwenburg in Kassel ist nicht nur ein historisches Juwel, sondern auch ein Ort, der sich bemüht, barrierefrei und rollstuhlgerecht für alle zugänglich zu sein. Es war ein unvergesslicher Tag, an dem ich die Pracht der Geschichte und die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen konnte.
Text und Fotos: Silvia Padberg
Sunny photography






































