Von der Sehnsucht nach Abenteuern angetrieben, führte mich mein Weg zu einem bezaubernden Strandabschnitt entlang der Rue Elian Planes, in der malerischen Umgebung von Saint-Pair-sur-Mer, in der Nähe von Jullouville. Dieser Ort versprach nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch eine außergewöhnliche Barrierefreiheit – eine Kombination, die mich nicht länger auf dem Stuhl hielt.
Ganz in der Nähe des einladenden Restaurants La Paillote parkte ich mein Fahrzeug am Ende der Rue Elian Planes. Ein erster Blick auf den Schotterparkplatz verriet mir, dass die Unebenheiten eine kleine Herausforderung sein würden, die mich von meinem Vorhaben abhalten konnte. Dennoch nahm ich meine Nordic-Walking Stöcke, die mir Halt geben die paar Schritte zur Promenade zu gelangen.
Entlang der Schotterstraße ging es nur wenige Meter bis zur asphaltierten Promenade, die für Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderung, wie mich gestaltet wurde. Ein beruhigender Anblick waren die Bänke entlang des Weges, die nicht nur Pausen versprachen, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf das strahlende Meer und dem nicht überfülltem Strand.
Der wahre Höhepunkt dieser Reise offenbarte sich jedoch, als ich den Übergang vom festen Weg zum Strand erreichte. Ein geschickt betonierter Pfad führte mich schräg abwärts, fast als ob er mich dazu ermutigen wollte, den Sand zu berühren. Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, das mich in seinen Bann zog.
Mit jedem Meter, den ich dem Meer näher kam, spürte ich den salzigen Wind auf meiner Haut und hörte das sanfte Rauschen der Wellen in meinen Ohren. Doch ich erinnerte mich daran, dass dieser Strandabschnitt nicht von Rettungsschwimmern überwacht wird und somit keine Wasserrollstühle zur Verfügung standen.
Nichtsdestotrotz war dies ein Ort, der mir zeigte, wie Barrierefreiheit und Naturerlebnis harmonisch miteinander verschmelzen können.
Von der sanft abfallenden Promenade bis hin zum fast greifbaren Sand bot die Rue Elian Planes nicht nur einen Blick auf das Meer, sondern auch einen Blick in die Zukunft der Zugänglichkeit. Ein Ort, an dem meine Freude, das Meer zu erleben, nicht durch Hindernisse begrenzt wurde, sondern durch die grenzenlose Weite des Horizonts inspiriert wurde.
Text und Fotos: Silvia Padberg
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