Burg Hülshoff – Wasserburg in Havixbeck

In malerischer Landschaft zwischen Havixbeck und dem Ort Roxel liegt die Wasserburg Hülshoff.

Die Wasserburg wurde bereits im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Dern Name leitet sich wahrscheinlich von der adligen ministerialen Familie Hüls (Hulse) zu Kleve ab, dem mutmaßlichen Erbauer, der von den Grafen von Tecklenburg abstammte.

Von 1417 bis 2012 war die Burg im Besitz der Freiherren Droste zu Hülshoff und ist sogleich das Geburts- und Elternhaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.

In diesem Zusammenhang möchte ich kurz erwähnen, dass die Poetin Annette von Droste-Hülshoff auf Ihren Sauerlandreisen 1822/24 Verwandte in Gevelinghausen und Bruchhausen besuchte. In diesem Zeitraum durchwanderte die Dichterin auch Alme und veröffentlichte danach Alme und das Alme-Quellgebiet auf romantischer Beschreibung im ersten Reiseführer Westfalens „Das malerische und romantische Westphalen“.

Heute befindet sich die Anlage im Besitz der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung und ist überwiegend für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Kostenlose Parkplätze sind rund um die Burg vorhanden. Es gibt ebenfalls reichliche Parkplätze direkt vor der dem Eingang sowie ausgewiesene Behindertenparkplätze. Vor dem Portal der Parkanlage sind die Parkplätze mit Rasengittersteinen ausgelegt.

Der Weg vom Parkplatz bis zum Eingang beträgt ca. 100 Meter. Der Bereich vor dem Toreingang und der Renaissanceanlage wurde mit unterschiedlich großen Kopfsteinpflastern ausgelegt. Schwer gebehinderte Menschen sollten sich hier an einer Person halten oder einen Rollator benutzen. Für gute Rollstühle und E-Rollstühle sollte dieses kein Problem sein. Bislang sind auch hier keinerlei Stufen vorhanden. Alle Wege im Garten sind stufenlos und sehr gut befahrbar bzw. zu laufen. Der gesamte Park zeichnet sich mit einigen Eichen- und Linden-Alleen aus sowie mit Wassergräben. Hier kann man durchaus einen ruhigen entspannten Spaziergang im Flair des Schlosses genießen.

Neben dem großen Schlosspark gibt es das Droste Museum, die Vorburg und das Restaurant Schlosskeller zu besichtigen. In der Vorburg sind wieder größere und unterschiedliche Steine, die den Boden verzieren, aber nicht ganz so gut geeignet zum Laufen bzw. für Rollis sind. Leider befindet sich das Museum und die Gastronomie im Burgkeller, die nur über Treppenstufen zu erreichen sind.
Geeignete Sanitäre Anlagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität befinden sich in der Vorburg.
– Behindertenparkplätze vorhanden
– Sanitäre Anlagen in der Vorburg
– im Großen und Ganzen empfehlenswert für einen Ausflug, auch wenn man nicht in die Gastronomie und ins Museum gehen kann.






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